Nowitzkis Angriffs-Feuerwerk

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Dirk Nowitzki.

Dallas - Die Offensiv-Maschinerie der Dallas Mavericks kommt in der NBA immer besser in Schwung. Dirk Nowitzki und Co. rissen die Zuschauer gegen die Houston Rockets von den Sitzen.

Drei Tage nach dem 129:101- Kantersieg gegen die Toronto Raptors gewannen Dirk Nowitzki und Co. am Dienstag (Ortszeit) gegen die Houston Rockets mit 121:103 und rissen die 19 720 Zuschauer im American Airlines Center von Dallas mit ihrem Angriffs-Feuerwerk phasenweise von den Sitzen. Allerdings musste Dallas' Coach Rick Carlisle zur Pause erst richtig laut werden, um seine Basketballer in die Spur zu bringen. “Er hat sich fast den Zeh gebrochen“, sagte Nowitzki schmunzelnd, nachdem Carlisle seiner Wut über die schwache Vorstellung der “Mavs“ in der Kabine mit dem Tritt gegen einen Wäschekorb freien Lauf gelassen hatte.

“Es war beschämend, wie schlecht wir gespielt haben“, sagte der Coach der Gastgeber. Drei Minuten vor Ende des zweiten Abschnitts lagen die Hausherren mit 14 Punkten zurück und bekamen besonders Houstons Spielmacher Aaron Brooks, der 19 seiner 22 Zähler in der ersten Halbzeit erzielte, nicht in den Griff. Doch dann nahmen die Führungsspieler der Mavericks um Nowitzki das Zepter in die Hand und verkürzten auch dank sechs Zählern des Würzburgers den Rückstand zur Pause auf vier Zähler (57:61).

“Nach dem Seitenwechsel haben meine Jungs dann viel zielstrebiger gespielt, das war der Wendepunkt“, sagte Carlisle nach dem fünften Saisonsieg seines Teams im siebten Spiel zufrieden. Spielmacher Jason Kidd grenzte fortan den Bewegungsraum von Brooks ein, was den Gästen sämtlichen Spielfluss nahm. “Der Junge hat im ersten Durchgang gemacht, was er wollte. In der Pause hat Jason gesagt, er will sich um ihn kümmern, und so ist es dann gekommen“, sagte Neuzugang Shawn Marion, der dieses Mal mit zehn Punkten blass blieb.

Dafür hatte der in Dallas immer wieder umstrittene Erick Dampier einen Galaabend erwischt. Der Center räumte unter den Körben fast alles ab und kam auf bärenstarke 20 Rebounds, davon 17 in der Defensive. Dampier steuerte zudem 14 Punkte bei und spielte damit deutlich am Limit. Für einen Platz auf der Auswahlliste für das All- Star-Game im kommenden Februar in Dallas reichte die Vorstellung allerdings nicht mehr. Von den Mavericks sind Jason Terry, Kidd, Marion, Josh Howard und natürlich Nowitzki nominiert. Nowitzki kam am Dienstag auf starke 23 Punkte und wurde nur von Terry übertroffen, der 24 Zähler zum dritten Heimsieg des Vizemeisters von 2006 beisteuerte.

dpa

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