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Muss er Geld zurückzahlen?

Jan Ullrich steht wieder vor Gericht

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Jan Ullrich.

Köln - Fünf Jahre nach seinem Prozess-Erfolg gegen Günther Dahms vor dem Düsseldorfer Landgericht hat sein früherer Sponsor den einstigen Rad-Star in einem Zivilverfahren auf Rückzahlung von 300.000 Euro verklagt.

Der frühere Chef des längst insolventen Rennstalls Coast sieht gute Chancen, sich die finanziellen Mittel zurückzuholen, die Jan Ullrich im November 2008 zugesprochen worden waren. Damals hatte die Justiz geurteilt, Dahms habe die zurückgehaltenen Sponsorengelder an Ullrich zu zahlen. Entscheidend für das Urteil war die Tatsache, dass der heute 39-Jährige damals unter Eid aussagte, in dem betreffenden Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2003 keine Dopingmittel genommen zu haben.

In Essen ist zunächst ein Zivilprozess anhängig. Dem soll sich ein Strafprozess anschließen, wenn Dahms Recht erhält. Der Düsseldorfer Anwalt Knut Marel, der Ullrich 2008 vor dem OLG vertrat, sagte dem Sport-Informations-Dienst (SID): „Bewusstes Anlügen des Gerichts ist ein Verbrechens-Tatbestand. Darauf steht Gefängnis nicht unter einem Jahr.“ Der Anti-Doping-Experte Werner Franke sieht die Dinge so: „Es wird Zeit für einen Prozess wegen Meineids gegen Jan Ullrich. Dafür reichen schon die Aussagen seines früheren Masseurs Jef D“hont vor dem Hamburger Landgericht.„ D“hont hatte in Hamburg ausgesagt, Ullrich habe das Blutdopingmittel EPO eingenommen.

sid

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