Teamkapitän von Bora-hansgrohe ist zurück

Nach Sturz bei Dauphiné: Emanuel Buchmann trainiert für die Tour de France 2020

Emanuel Buchmann von Bora-hansgrohe ist nach seinem Sturz zurück im Training.
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Emanuel Buchmann von Bora-hansgrohe (Archivfoto) ist nach seinem Sturz zurück im Training. Dem Start bei der Tour de France 2020 sollte nichts mehr im Wege stehen.

Bei der Dauphiné-Rundfahrt war er schwer gestürzt, sein Start bei der Tour de France stand auf der Kippe. Doch nun trainiert Emanuel Buchmann wieder. Er greift für seine Mannschaft Bora-hansgrohe die Gesamtwertung bei der Tour de France an.

Livigno (dpa) – Radprofi Emanuel Buchmann befindet sich nach seinem Sturz beim Critérium du Dauphiné vergangene Woche auf dem Weg der Besserung. «Ich habe immer noch Rückenschmerzen, aber auf dem Rad ist es besser als zu Fuß. Ich kann leicht trainieren und es wird von Tag zu Tag besser», schrieb der 27 Jahre alte Ravensburger am Freitag auf Instagram und postete dazu ein Bild aus dem italienischen Livigno.


In den italienischen Alpen absolvierte Buchmann laut seiner Aufzeichnung mit der Tracking-App Strava am Dienstag eine 42,23 Kilometer lange Trainingsfahrt mit 1055 Höhenmetern. Drei Tage zuvor war der Bora-hansgrohe-Profi auf der vierten Etappe der Dauphiné-Rundfahrt gestürzt und hatte sich dabei schwere Prellungen und Hautabschürfungen zugezogen. Zu dem Zeitpunkt lag Buchmann auf Platz drei in der Gesamtwertung bei der Generalprobe für die Tour de France 2020 in den französischen Alpen.


Buchmann: „Optimistisch, dass für die Tour de France alles in Ordnung sein wird“

Hinsichtlich seines Startes bei der am 29. August in Nizza beginnenden 107. Tour de France gibt sich der letztjährige Gesamtvierte der Frankreich-Rundfahrt zuversichtlich. «Im Moment konzentrieren wir uns auf die Physiotherapie, aber ich bin optimistisch, dass für die Tour de France alles in Ordnung sein wird», erklärte Buchmann. Einen Tag nach diesem Statement meldete Buchmanns Rennstall Bora-hansgrohe, das der Teamkapitän rechtzeitig fit wird für die Tour de France – ebenso wie Maximilian Schachmann und Gregor Mühlberger.

Nach seinem vierten Platz im Vorjahr peilt der Kletterspezialist in diesem Jahr das Podium beim bedeutendsten Radrennen der Welt an.

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