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Lurz holt WM-Silber und feiert den Zehnten

Thomas Lurz
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Thomas Lurz hat WM-Silber geholt

Jinshan - Als Thomas Lurz bei der Schwimm-WM in China nach zehn Kilometern als Zweiter angeschlagen hatte, galt der erste Gedanke seinem Teamkollegen, der Zehnter geworden ist.

„Ich habe mitgezählt, da wusste ich gleich: Waschi hat es geschafft“, erzählte der Rekord-Weltmeister nach seinem Silber-Rennen am Gold-Strand von Jinshan. Für einen Moment war die 14. WM-Medaille des 31-Jährigen nicht so wichtig - Andreas Waschburger hatte als Zehnter gerade noch das Ticket für Olympia aus den aufgeheizten Fluten gefischt.


Nackte Haut bei Sportlerinnen: Die knappsten Outfits

Hoppla! Wasserballerin Nadine Kunz hat da was verloren. © Getty
Vor allem bei den Frauen zählt heute nicht nur die gute Leistung, sondern auch das gute Aussehen. Das bringt Werbeverträge ein, und manche Sportarten wie etwa Beachvolleyball oder Tennis haben einen Teil ihrer Popularität auch den knappen Outfits der Protagonistinnen zu verdanken. Wir laden Sie ein durch eine Bilderreise der knappsten Sportlerinnen-Outfits. © Getty
Bei Tennisspielerinnen hat man ja irgendwie immer das Gefühl, dass die Röcke den Spielerinnen gar nicht kurz genug sein können. Und sie sich morgens genau überlegen, welche Unterwäsche sie der Weltöffentlichkeit präsentieren. © dpa
Sport kann sexy sein. Soll er sogar! Das zeigte sich nicht nur 2010, sondern auch in den Vorjahren: Das sind die heißesten Outfits! © dpa
Von Busenblitzern über bewusst gewählte Mini-Leibchen ... © Getty
... bis hin zu Randsportarten, bei denen Nacktsein dazugehört. © Getty
Da hat die Hand aber rein gar nichts verloren. © dpa
Im Wasserball gehören Busenblitzer fast schon dazu. © dpa
Und mit den oftmals knappen Badeanzügen tun die Athletinnen auch wenig, um das zu verhindern. © dpa
Ups! © dpa
Patsch! Ein Busengrapscher bei der Wasserball-WM 2011 © Getty
Alexandra Asimaki (Griechenland) geht beii Sofia Konukh (Russland) auf Tuchfühlung © Getty
Für Fans ungewöhnlicher ... © Getty
... und sexy Einblicke ist Wasserball eh eine Top-Sportart. © Getty
5000-Meter-Läuferin Habtemariam Nebiat aus Eritrea hingegen wollte definitiv nicht so viel zeigen! © dpa
Auch Oksana Domnina hat bei der Kleiderwahl einen Fehler begangen. © dpa
Olympia 2010 war ein Schaulaufen der sexy Outfits. © Getty
Aber bevor wir aufs Eis schauen ... © Getty
Ein kurzer Blick zum Tennis! © AP
Venus Williams ist eine Meisterin der Selbstinszenierung! © AP
Das hier war unser Lieblingsoutfit 2010 © AP
Das unser zweitliebstes © AP
Wer genau hinsieht, merkt: So viel zeigt Venus gar nicht © dpa
Aber sexy sieht's allesmal aus. © AP
Hier das weiße Modell! © dpa
Neue Sportanzüge sorgten 2009 für Diskussionen. Grelle Designs gingen da fast ein wenig unter. © dpa
Alles gut verstaut! © dpa
Wo waren wir? Ach ja, Olympia! © dpa
Tessa Virtue tanzte sich nicht nur zu Gold © AP
Sondern auch in die Herzen vieler © AP
Auch als "Miss Transparent" wurde sie bekannt. © AP
Ihrem Partner scheint das Outfit auch zu gefallen. © AP
Shelley Rudman (USA, Skeleton) lässt es hauteng angehen. © Getty
Auch Teamkollegin Noelle Pikus-Pace lässt sich nicht lumpen. © AP
Sicherlich gewollt: Einblicke bei Kim Clijsters. © dpa
Kommen wir zu ein paar Bilder, bei den man darüber streiten kann, ob es noch "Sport" heißen darf. © Getty
Vor der Fußball-WM 2010 trafen sich Pornostars in Berlin zum Oben-ohne-Fußball-Match © Getty
DAS hier ist Sport. © dpa
Und es ist sexy. © dpa
Die Trainingsbilder von Maylin Hausch gingen um die Welt. © dpa
Kein Wunder bei diesen Einblicken © dpa
Da gehört der Kopf aber nicht hin. © dpa
Da schon eher. © dpa
Wir können uns ... © dpa
... gar nicht satt sehen ... © dpa
... an diesen Bildern. © dpa
Julia Görges zählt zu den erfolgreichsten deutschne Tennisspielerinnen © dpa
Und zu den ansehnlichsten. © dpa
Erst recht mit solchen Outfits. © dpa
Jaaaaaaaa! Zwetana Pironkowa freut sich. © dpa
Heiße Feger! © AP
Im Curling gibt's oft einiges zu sehen. © dpa
Heiß auf Eis. © dpa
Isabelle Delobel gibt alles. © Getty
Ah, Tessa Virtue noch mal - "Miss Transparent", Sie erinnern sich? © dpa
Auf dem Eis bei Olympia ... © dpa
... gab's ein Schaulaufen der schrägen Outfits. © dpa
Sexy soll sein. © dpa
Und hoch das Bein! © AP
Was wollen uns die Künstler damit sagen? © AP
Oh, falscher Bildausschnitt © dpa
Boah, was für ein Rock! © AP
Beachvolleyballerin Katrin Holtwick gibt geheime Zeichen. © dpa
Jelena Isinbajewa ist DER Topstar des Stabhochsprungs. © dpa
Mit Werbeverträgen scheffelt sie Millionen. © dpa
Ihr Marktwert stieg nicht zuletzt aufgrund ihres ansehnlichen Äußeren und wegen der knappen Outfits. © dpa
Schön und sexy: Britta Steffen © dpa
Nicht ganz so sexy: Justine Henin. Denn diese Hose könnten böse Zeitgenossen auch mit einer Windel vergleichen. © dpa
Jelena Jankovic hatte da schon die besseren Klamotten für den sexy Laufsteg Tenniscourt. © dpa
Es soll ja Leute geben, die Beachvolleyball nur der knappen Outfits schauen. © dpa
Pfui! Aber schön anzuschauen ist so was durchaus. © dpa
Und jetzt was ganz Schräges! © Getty
Ob man Nackt-Rugby wirklich als Sportart bezeichnen kann? © Getty
Und diese Zeitgenossen als Sportler? © Getty
Darüber lässt sich sicher streiten. © Getty
Die Athleten am St Kilda Beach (Neuseeland) haben trotzdem ihren Spaß. © Getty
Natürlich kommt es auch zu jeder Menge Körperkontakt. © Getty
Nichts für schwache Gemüter © Getty
Jetzt wird es besonders kurios: Beim Bekleidetensport sind die Flitzer nackt. Beim Nacktsport sind die Flitzer angezogen. Dieser Herr in Klamotten ist ausdrücklich unerwünscht und wird vom Platz geführt. © Getty
Softball ist in Deutschland eine Randsportart. Jennie Finch ist dank ihres attraktiven Aussehens trotzdem vielen Männern ein Begriff. © Getty
Weil wir so viele davon vorliegen haben und sie wirklich ansehnlich sind: hier noch mehr Fotos der süßen Jelena Isinbajewa © Getty
So schön, so sexy ... © Getty
Der Stabhochsprung-Megastar © Getty
Noch weniger Stoff, und man müsste die Sittenwächter alarmieren. © Getty
Ups! © Getty
Serena Williams ist ausgerutscht. Oder war das Absicht? Bei ihr weiß man ja nie ... © Getty
Winkewinke! Britta Steffen zeigt, dass ein Schwimmanzug gar nicht eng genug sein kann. © Getty
Das sieht auch Fran Halsall so. © Getty
Diese Dame hat das „Sex“ im Namen von  „Middlesex Sevens“ etwas zu wörtlich genommen. Denn das ist der Name eines Charity-Events, bei dem sie auf den Platz stürmt. © Getty
Mit Rugby hat das nicht mehr viel zu tun. © Getty
Doch man(n) nimmt es mit Humor. © Getty
Wieder Serena, die mit ihrem Schläger das Nötigste bedeckt. © dpa
Und wieder Serena - es ist kein Zufall, dass Sie den US-Star hier so oft sehen. © dpa
Sie ist die Meisterin der knappen Outfits. © dpa
Sex sells, das weiß auch Schwester Venus Williams. © dpa
Immer wieder schön anzusehen, wie hier bei Daniela Samulski: athletische Körper in knackengen Schwimmanzügen © dpa
Kerstin Vogel pustet kräftig durch. © dpa
Das männliche Publikum bekommt also oft nicht nur sportliche Höchstleistungen zu gucken, sondern auch noch Anziehendes bis Anzügliches für die Augen. Und natürlich schauen umgekehrt auch die Frauen hin, wenn athletische Fußballer ihr Trikot ausziehen. Warum auch nicht? Was wäre der Sport ohne einen Hauch von Erotik? © dpa

„Thomas hat es mir gesagt, dann haben wir beide losgeschrien“, berichtete der WM-Neuling, der im Ziel mehr noch als Seriensieger Lurz im Mittelpunkt stand. Als ihn einer nach dem anderen umarmte, schossen dem 24-Jährigen die Tränen in die Augen. „Ein Riesentraum ist in Erfüllung gegangen, das ist genial“, sagte der Saarbrücker, der bis in die vierte und letzte Runde auf Platz zwei gelegen hatte, „dann ging die Kraft weg“.


Nach 1:54:39,8 Stunden reichte es dennoch für das große Ziel London, und sein Trainer Hannes Vitense war nicht mehr zu halten. „Ey Alter, du bist dabei“, schrie er seinen Schützling an und boxte ihm immer wieder auf die Brust: „Das ist Wahnsinn, das ist so geil!“

Waschburger hatte sich bei seinem ersten WM-Rennen an dem künstlich angelegten Strand mit dem goldfarbenen Sand genau an die vorgegebene Taktik gehalten. „Er sollte vorneweg schwimmen und dreimal trinken“, erklärte Vitense, „die Energie, die er da getankt hat, war entscheidend.“ Bei knapp 30 Grad Wassertemperatur kommt es auf die Flüssigkeitsaufnahme zur rechten Zeit an. „Das ist wie die Reifenwechsel in der Formel 1“, sagte der Coach und lobte Waschburger: „Ich kenne keinen, der es mehr verdient hätte. Er ist eine harte Sau im Training. Jetzt ist er zu einem Weltklasseathleten gereift.“

Auf diesem Weg half dem Kommissaranwärter, der in dieser Saison in Cancun seinen ersten Weltcup gewann, auch Rekord-Weltmeister Lurz. „Wir haben öfter zusammen trainiert. Er fragt mich um Rat, ich helfe, wo ich kann“, sagte der neunmalige WM-Champion, der durch den Jubel um „Waschi“ ein wenig ins Abseits geriet. Es schien so, als sei die eigene Medaille nicht so wichtig wie die Olympia-Qualifikation des Kollegen. „Das täuscht“, sagte Lurz, der den erneuten Erfolg eher still genoss.

„Vizeweltmeister ist nicht so schlecht“, meinte der Würzburger, der sich nur um 2,5 Sekunden dem Griechen Spyros Gianniotis (1:54: 24,7) geschlagen geben musste, „aber es ist natürlich großartig, dass wir zu zweit in London sind.“ Vor dem Männer-Duo hatte am Dienstag bereits die zweimalige Weltmeisterin Angela Maurer als Achte über 10 km ihre Reise zu den Olympischen Spielen gebucht. Kein Wunder, dass Bundestrainer Stefan Lurz nach den beiden olympischen Disziplinen rundum zufrieden war: „Alles, was wir wollten, haben wir geschafft. Jetzt können nur noch Medaillen kommen.“

Im Team-Wettbewerb am Donnerstag sind Thomas Lurz, Jan Wolfgarten und Isabelle Härle ebenso Anwärter auf Edelmetall wie Lurz am Freitag über fünf und Maurer am Samstag über 25 Kilometer. „Da spekulieren wir auf Medaillen“, sagte Stefan Lurz.

sid

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