Weiterer Gold-Coup von Marit Björgen

Oslo - Deutschlands Langläuferinnen haben beim zweiten Gold-Coup der Norwegerin Marit Björgen mit einem starken Auftritt überrascht.

In der Doppelverfolgung über 15 Kilometer erreichte Nicole Fessel am Samstag als Siebte das Ziel und sorgte damit für das bisher beste deutsche Ergebnis bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo. Evi Sachenbacher-Stehle aus Reit im Winkl wurde 13., Katrin Zeller aus Oberstdorferin kam auf Rang 16.

In einem spannenden Rennen war Björgen am Ende wieder einmal nicht zu schlagen und sicherte sich in 38:08,6 Minuten den Titel vor der Polin Justyna Kowalczyk und ihrer Landsfrau Therese Johaug. Björgen hatte zum WM-Auftakt bereits Gold im Sprint gewonnen. Fessel büßte ihre Chancen auf eine noch bessere Platzierung durch einen Sturz zu Beginn des Rennens ein. “Ich konnte mich nicht gleich aufrappeln und war fast Letzte. Das hat mir zwar den nötigen Adrenalinschub gegeben, allerdings habe ich auch erst mal den Anschluss verpasst. Ansonsten wäre es vielleicht richtig geil geworden, denn ich habe mich super gefühlt“, berichtete die Oberstdorferin.

Ihr Rückstand im Ziel betrug 1:08,8 Minuten. Ein gutes Rennen lief auch Sachenbacher-Stehle, die in diesem Winter aufgrund gesundheitlicher Probleme kaum in Form gekommen war. “Ich habe schnell reingefunden und gemerkt, so schlecht geht es nicht. Am Anstieg habe ich einige überholt und zum Schluss noch einmal alles gegeben“, erzählte die Teamsprint-Olympiasiegerin. Bundestrainer Jochen Behle war entsprechend zufrieden. “Das war ein hervorragendes Rennen von Nicole, aber auch von der Evi. Sie hat sich gut präsentiert“, lobte Behle.

dpa

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