Köhler: Kinder-Doping in der DDR verboten

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Sorgt mit Doping-Berichten über die DDR für Aufsehen: Thomas Köhler, der frühere Vizepräsident des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB).

Berlin - Thomas Köhler, der frühere Vizepräsident des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB), hat nach Vor- Veröffentlichungen seines Buches “Zwei Seiten der Medaille“ betont, dass Kinder-Doping in der DDR offiziell verboten war.

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“16-Jährige sind keine Kinder, sondern Jugendliche“, erklärte er der Nachrichten-Agentur dpa. In seinem Buch hatte Köhler eingeräumt, dass Minderjährige gedopt wurden. “Wenn Sportler bereits ab dem 16. Lebensjahr beteiligt wurden, geschah das vor allem unter Beachtung ihres biologischen Reifegrades und in besonderer Verantwortung und Kontrolle der Sportärzte.“ Dies sei vor allem im Schwimmen passiert.

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“Inzwischen hat sich gezeigt, dass es Verstöße gegen diese Festlegungen gab. Informationen, die darauf hindeuten, dass Anabolika an Spartakiadesportler vergeben wurden, überraschten mich. Über derartige Verletzungen unserer Nachwuchskonzepte hatte ich keine Kenntnisse und hätte diese auch nicht geduldet“, gibt Köhler in seinem Buch zu.

dpa

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