Kaymer verpasst Finale und Platz eins

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Aus für Martin Kaymer in Casares.

Casares - Martin Kaymer hat die erhoffte Rückkehr auf den Golf-Thron verpasst. Der 26-Jährige kassierte im Halbfinale der Matchplay Championship erneut eine deutliche Niederlage gegen den Engländer Luke Donald.

Er verspielte damit im spanischen Casares die mögliche Rückkehr auf Platz eins der Weltrangliste. Bereits nach 15 Löchern ging das Duell gegen Martin Kaymer mit 5 und 3 an den Briten, der nun seinerseits bei einem Turniersieg seinen Landsmann Lee Westwood von der Spitze verdrängen würde und erstmals Branchenführer wäre. Im Kampf um den Siegerscheck über 800.000 Euro traf Donald am Sonntagnachmittag auf seinen Landsmann Ian Poulter.

Kaymer war gegen Donald von Beginn an ohne Chance und verlor drei der ersten vier Löcher. An der 5 gelang dem Deutschen das einzige Erfolgserlebnis, ehe auch die Löcher 8, 10 und 15 verloren gingen. Damit war das vorzeitige Ende besiegelt, als Trostpflaster blieb dem Deutschen ein Preisgeld von 220.000 Euro.

"So ein Sieg gegen einen harten Konkurrenten ist natürlich sehr schön", sagte Luke Donald nach dem Erfolg über Martin Kaymer. Gleichzeitig aber spüre er auch zunehmend den Druck. "Die Nummer eins wäre eine schöne Zugabe", sagte der 33-Jährige. Das nötige Selbstvertrauen habe er sich in den vergangenen Wochen geholt. "Ich bin auf den Grüns immer sicherer geworden, alles kommt derzeit irgendwie zusammen", sagte Donald.

Ian Poulter, Nummer 22. der Weltrangliste, hatte im Achtelfinale Lee Westwood aus dem Rennen geworfen und bezwang den überraschend starken Belgier Nicolas Colsaerts erst im Stechen am ersten Extraloch. "Für den Erfolg musste ich richtig viel tun. Ich habe zu Rundenbeginn nicht mein bestes Golf gespielt", sagte Poulter.

Schon bei der World Golf Matchplay Championship Ende Februar in Marana/Arizona war Kaymer an seinem Ryder-Cup-Kollegen Luke Donald gescheitert, damals mit 3 und 2 im Finale ebenfalls deutlich. Kaymers nächster Anlauf auf die Spitze der Weltrangliste startet am Donnerstag bei der mit 4,5 Millionen dotierten PGA Championship im englischen Wentworth.

SID

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