Iran legt Protest gegen Olympia-Logo 2012 ein 

Der portugiesische Trainer vom FC Chelsea London, Jose Mourinho (l) und Lord Sebastien Coe, Vorsitzender des olympischen Organisationskomitees London 2012, bei der Präsentation des Logos für die Olympischen Sommerspiele London 2012 im Roundhouse Theater in London, England am 4. Juni 2007.

Teheran - Der Iran hat am Montag Protest gegen das Logo der Olympischen Sommerspiele 2012 in London eingelegt. Die Begründung: Es sei rassistisch.

Die sehr stilisierte Darstellung der Zahl 2012 ähnele dem Wort “Zion“ und sei damit rassistisch, erklärte der Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees in Teheran. In einem Schreiben an IOC-Präsident Jacques Rogge warnte Bahram Afscharsadeh außerdem vor einem möglichen Boykott der Spiele. “Nachlässigkeit“ bei der Gestaltung der Darstellung könnte “die Anwesenheit mehrere Länder bei den Spielen beeinträchtigen“, heißt es weiter.

In dem Schreiben würden weitere muslimische Staaten aufgerufen, das “rassistische Logo“ abzulehnen, wurde Afscharsadeh am Montag von der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA zitiert.

Das IOC und die Londoner Organisatoren wiesen die Kritik zurück. Das Logo stelle lediglich die Zahl 2012 dar, “sonst nichts“, heißt es in einer Erklärung des Internationalen Olympischen Komitees.

dapd

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