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Tragödie während EM-Spiel Dänemark gegen Finnland

UEFA teilt mit: Zustand von Christian Eriksen nach Zusammenbruch auf Spielfeld stabil

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In der dritten Liga

HSV Hamburg sorgt für neuen Zuschauerrekord

Hamburg - Exakt ein Jahr nach seinem letzten Bundesliga-Heimspiel hat der runderneuerte HSV Hamburg einen Besucherrekord aufgestellt: 8555 Zuschauer verfolgten die Drittliga-Partie des einstigen Champions-League-Gewinners gegen DHK Flensburg.

60 Handball-Minuten lang war es fast wie vor exakt einem Jahr: Der HSV Hamburg fuhr souverän zwei Punkte ein, Weihnachtsstimmung verbreitete sich unter den vielen tausend Fans in der gut gefüllten Arena am Volkspark. Indes: Spielklasse und Gegner hatten sich grundlegend geändert.

Ging es noch vor Jahresfrist in der Bundesliga gegen den einstigen deutschen Rekordmeister Frisch Auf Göppingen, hieß der drittklassige Gegner diesmal DHK Flensborg. Doch dass 8.555 Fans den 37:32-Sieg gegen den Klub von der deutsch-dänischen Grenze bejubelten und damit einen neuen Drittliga-Rekord aufstellten, wertete man bei den Hanseaten als Initialzündung auf dem Rückweg zu besseren Zeiten.

"Langfristig wollen wir zurück in die Bundesliga. Und wir werden es früher oder später schaffen - das ist die Botschaft", sagte Vize-Präsident Martin Schwalb mit leuchtenden Augen. Als Coach hatte der 53-Jährige die Norddeutschen 2013 zum Champions-Lague-Triumph geführt, aber auch das ruhmlose Aus wegen Insolvenz im Januar miterleben müssen.

Unbekümmerte Spielweise

Als Geldgeber Andreas Rudolph seinerzeit den Hahn zudrehte, war binnen weniger Tage die Bundesliga-Lizenz weg - und mit gingen auch nahezu alle Stars des hochkarätigen Handball-Ensembles. Seit September kämpft man nun an der Elbe nach einem Neustart mit einer weitgehend unerfahrenen Nachwuchsmannschaft zwei Klassen tiefer um Tore und Punkte.

Mit ihrer unbekümmerten Spielweise haben die jungen HSV-Akteure auch durchaus wieder einen kleinen Hamburger Handball-Boom entfacht. Schon vor dem Rekordspiel gegen Flensborg wollten durchschnittlich 2686 Besucher die Heimspiele sehen, eine Marke, die momentan kein einziger Zweitligist erreicht.

Die sportliche Rückkehr ins Handball-Unterhaus ist allerdings alles andere als ein Selbstläufer, derzeit nimmt die Mannschaft von Trainer Jens Häusler den dritten Platz ein. Was Schwalb "überragend für einen Aufsteiger" nennt: "Ein Durchmarsch ist völlig unrealistisch. Bei uns spielt ja nicht Harry Potter, wir können nicht zaubern."

Neben Schwalb wollen aber auch die Ex-Nationalspieler und langjährigen HSV-Stars Stephan Schröder und Torsten Jansen mithelfen, den HSV wieder in höheren Klassen zu etablieren. Schröder (35) erzielte gegen Flensborg immerhin noch sieben Feldtore, Jansen trainiert die sehr erfolgreiche männliche A-Jugend der Norddeutschen.

Wie Schwalb glaubt auch "Toto" Jansen, Weltmeister von 2007, zumindest mittelfristig an einer weitere positive Entwicklung beim HSV: "Allein die Atmosphäre hat mich schon an früher erinnert."

sid

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