Nach Handball-Debakel

Heuberger schließt Rücktritt aus

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Martin Heuberger

Hamburg - Handball-Bundestrainer Martin Heuberger (49) schließt nach dem Verpassen der Europameisterschaft 2014 persönliche Konsequenzen aus.

„Ich habe versucht, mit meinem Co-Trainer eine intensive Spielanalyse zu betreiben. Wir haben überlegt, wo wir hätten ansetzen können, was wir hätten anders machen müssen“, sagte Heuberger der Welt: „Aber ich muss ehrlich sagen: So viel ist mir da gar nicht eingefallen. Deswegen gab es für mich auch nicht so viele Gedanken an einen Rücktritt.“

Der Schutterwälder, der nach dem erstmaligen Scheitern in der EM-Qualifikation heftig in die Kritik geraten war, freut sich über die Rückendeckung des Deutschen Handballbundes (DHB). „Das Präsidium erkennt, dass ich gute Arbeit gemacht und vieles auf den Weg gebracht habe. Dass dieses Signal so deutlich kam, freut mich“, sagte Heuberger.

Die im Herbst scheidende Verbandsspitze um Präsident Ulrich Strombach hatte ihm zuvor öffentlich das Vertrauen ausgesprochen. Strombachs designierter Nachfolger Bernhard Bauer kündigte im SID-Interview an, erst im Herbst eine Entscheidung über Heubergers Zukunft zu treffen. Der Nachfolger des langjährigen Bundestrainers Heiner Brand besitzt beim DHB noch einen Vertrag bis Sommer 2014.

sid

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