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Gold für Kanadas Curler: Skip Martin ist am Ziel

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Kanadas Curling-Team

Vancouver - Kanadas Curling-Männer haben bei den Olympischen Winterspielen souverän die Goldmedaille gewonnen.

Die Auswahl von Skip Kevin Martin setzte sich am Samstag im Finale in Vancouver mit 6:3 gegen Norwegen durch. Für die Gastgeber war es der elfte Sieg im elften Spiel des Turniers. Bronze ging an die Schweiz, die Europameister Schweden mit 5:4 schlug. Das deutsche Team von Skip Andy Kapp hatte das Halbfinale als Sechster verpasst.

Kanadas-Skip Martin revanchierte sich mit dem Erfolg für seine Finalniederlage bei Olympia 2002 gegen Norwegen. Damals war er Pal Trulsen unterlegen, der diesmal als Trainer der Norweger in Vancouver im Einsatz war. Vor vier Jahren in Turin hatte Martins Landsmann Brad Gushue erstmals Curling-Gold für Kanadas Männer geholt. Martins Coup brachte die 13. Goldmedaille dieser Spiele für die Gastgeber-Nation.

Die schrägsten Olympia-Outfits

Bunt oder gleich halbnackt: Die schrägsten Olympia-Outfits

Manche Olympioniken könnten auch im Zirkus auftreten © AP
Andere würden auch in einem Erotikmagazin nicht unbedingt auffallen. © AP
Ganz andere wiederum scheinen direkt von der Après-Ski-Party zum Wettkampf gekommen zu sein. © AP
Klicken Sie sich hier durch eine Auswahl der schrägsten Olympia-Outfits. © dpa
Vier Augen sehen mehr als zwei: Tina Mazes Helm hat den Durchblick. © AP
Dieses Outfit musste sich wohl den meisten Spott der Spiele gefallen lassen. © AP
Die norwegischen Curler treten in karierten Hosen an. © AP
Ob sie ihre Outfits zuvor einer Meute Clowns geklaut haben, die nun nackt rumlaufen müssen, ist nicht überliefert. © AP
Ziemlich unstrittig aber ist: Sieht ziemlich albern aus! © AP
Ah, da ist er ja wieder, unser Après-Ski-Geselle! Das ist übrigens der Schweizer Olympia-Sieger Simon Ammann. Super im Skispringen, eher schlecht bei der Auswahl seiner Brillen. © AP
Schau mir in die Augen, Kleines! © AP
Genießen wir die sportlich anspruchsvollen und auch die kuriosen Anblicke, bevor die Spiele vorbei sind. © AP
Kein Wunder, dass sie danach nicht mehr auf Platz 1 lagen. © AP
Von Aborigines gab es übrigens scharfe Kritik an dem Outfit, weil sie ihre Kultur verunstaltet sahen. © AP
Da fehlen uns die Worte. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. © AP
Und hoch das Bein! So tiefe Einblicke gibt's bei Olympia selten. © AP
Mao Asada scheint das Training immense Freude zu bereiten. © AP
Die dänischen Curlerinnen kosten die freie Kleiderwahl voll aus. © AP
Sie schrubben in Miniröcken © AP
Als ob der ghanaische Skirennläufer Kwame Nkrumah-Acheampong nicht schon Exot genug wäre ... © Getty
... trägt der Mann auch noch solche Rennanzüge! Deswegen nennt man ihn auch den "Schnee-Leoparden" © dpa
Die Prinzessin und ihr Prinz © AP
Ohne Worte. © AP
Kevin van der Perren blamiert sich bis auf die Knochen © dpa
Einen plumpen Wortwitz hätten wir noch: Diese Sportart nennt sich Skelett-on © dpa
Oksana Domnina und Maxim Shabalin schon wieder. Sie wissen schon: Die mit dem Aborigine-Tanz einige Fotos vorher. © AP
Mit viel Mut zu Farben, die schon vor 20 Jahren "out" waren: © AP
Anabelle Langlois und Cody Hay © dpa
Zeitlos im Trend dagegen: Seemannnsoutfits © dpa
Ekatarina Bobrovka und Dimitri Soloviev würde mancher Mode-Experte vielleicht über die Planke gehen lassen © dpa
Aloha! © dpa
Da staunt sogar Anna Zadorozhnik © dpa
Boah, was für ein Rock! © dpa
Isabelle Delobel verwechselt da aber vielleicht die Sportart © dpa
Das Ganze hier heißt Eistanz, nicht Wett-Rock-Hochheben © dpa
Da verwechelt jemand Olympia mit dem wilden Westen © dpa
Ob solche Karos überhaupt mal modern waren? © AP
So viele Rosen sind nicht Jedermanns Sache. Johnny Weir steht drauf. © dpa
Fabian Bourzat tanzt nicht nur wie ein Uhrwerk, er hat sich gleich eines auf die Klamotten gemalt, um während des Tanzens jederzeit zu wissen, wie spät es ist. Ob Partnerin Nathalie Pechalat ihm wohl auf den Zeiger geht? © dpa
Das hat schon was Geometrisches. © dpa
Mund zu, bitte! © dpa
Oksana Domnina präsentiert ihren Hauch von Nichts auf einer Räuberleiter. © dpa
Weniger ist mehr, findet Meryl Davis bei der Klamottenauswahl. © dpa
Ihr Partner Charlie White glänzt hingegen durch Haarvolumen © dpa
Shaun White hat die Haare schön. © AP
Der Snowboard-Olympiasieger ist ein echter Rockstar. © AP
Artem Borodulin hat offenbar denselben Friseur. © AP
Wenn schon Helmpflicht, dann mit schickem Design © AP
Jeff Pain macht es vor. © AP
Es gibt schon seltsame Einblicke bei Olympia. © dpa
Olympiasiegerin Tessa Virtue beweist, dass es auch anders geht - und ist einfach nur schön. © AP

Bis zum sechsten End ließ Martin keine Punkte für Norwegens Auswahl von Skip Thomas Ulsrud zu - und punktete selbst dreimal. Dann kamen die in ihren bunten Clownshosen spielenden Norweger allerdings zu zwei Zählern und machten das Finale kurzzeitig noch einmal spannend. Doch schon im achten End schlug Martin, der für das Saville Sports Centre in Edmonton spielt, vor den Augen von IOC-Präsident Jacques Rogge mit zwei Punkten zurück. Nach dem letzten Take Out von Martin gab Ulsrud auf und der der Jubel im mit 5600 Zuschauern ausverkauften Olympic Centre kannte keine Grenzen mehr.

Deutlich dramatischer als das Finale war zuvor das Spiel um Platz drei verlaufen. Die Eidgenossen bezwangen Europameister Schweden in einem packenden Schlussspurt. Die Entscheidung fiel erst im letzten End. Schwedens Skip Niklas Endin patzte mit seinem letzten Stein und eröffnete den Schweizern doch die Chance, mit zwei Punkten das Spiel zu drehen.

Im Frauen-Turnier hatte Kanada mit Skip Cheryl Bernard die vermeintlich sichere Goldmedaille verspielt. Im Finale gegen Schweden wurde ein deutlicher Vorsprung im Schluss-End hergegeben. Im Extra- End hatte Turin-Siegerin Anette Norberg die besseren Nerven und machte zum Entsetzen des Heimpublikums den 7:6-Erfolg perfekt. Bronze ging an China vor der Schweiz. Auch die deutschen Frauen beendeten das Olympia-Turnier als Sechste.

dpa

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