Federer und Williams-Schwestern im Viertelfinale

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Sieg in drei Sätzen: Roger Federer ist weiter

Melbourne - Roger Federer hat locker das Viertelfinale der Australian Open erreicht.

Der Weltranglisten-Erste aus der Schweiz ließ am Montag in Melbourne Lokalmatador Lleyton Hewitt nicht den Hauch einer Chance und kam in der einseitigen Partie zu einem 6:2, 6:3, 6:4-Erfolg. In der Runde der letzten Acht bekommt es Federer nun mit Weltmeister Nikolai Dawydenko zu tun, der die letzten zwei von bislang vierzehn Vergleichen mit Federer für sich entscheiden konnte. Zuletzt gewann der Russe im Halbfinale von Doha Anfang des Jahres.

Siege für Serena und Venus

Nach Venus Williams, die im Familien-Vergleich mit 10:13 zurückliegt, schaffte am Montag in Melbourne auch Titelverteidigerin Serena Williams den Sprung ins Viertelfinale. Mit weißen Bandagen um den rechten Oberschenkel und die linke Wade machte die 28-Jährige aus den USA dabei die Hoffnungen der Gastgeber des mit 14,9 Millionen Dollar dotierten Grand-Slam-Tennisturniers zunichte, als sie die an Nummer 13 gesetzte Lokalmatadorin Samantha Stosur mit 6:4, 6:2 bezwang.

Die ein Jahr ältere Venus Williams, die in Melbourne 2003 gewann, darüber hinaus aber nicht die besten Erinnerungen hegt, hatte zunächst einige Mühe mit Francesca Schiavone. “Sie hat aber auch sehr gut gespielt, alle Achtung“, sagte die Weltranglisten-Sechste. Mit 3:6, 6:2, 6:1 gewann sie gegen die an Nummer 17 gesetzte Italienerin.

Bevor es im Halbfinale zum Williams-Treffen kommen kann, muss sich Venus Williams zunächst der Chinesin Na Li erwehren, die überraschend die an Nummer vier gesetzte US-Open-Finalistin Caroline Wozniacki aus Dänemark mit 6:4, 6:3 aus dem Turnier warf. Serena Williams bekommt es mit der Russin Vera Swonarewa oder Victoria Victoria Asarenka zu tun.

Dauerläufer Nikolai Dawydenko musste gegen Fernando Verdasco fünf Sätze lang hart arbeiten, ehe er den Spanier mit 6:2, 7:5, 4:6, 6:7 (5:7), 6:3 niedergerungen hatte. In der Runde der besten Acht erwartet den Weltmeister aus Russland eine denkbar schwere Aufgabe gegen Lokalmatador Lleyton Hewitt oder den Schweizer Roger Federer. Novak Djokovic löste das Viertelfinal-Ticket leicht und locker. Der Melbourne-Sieger von 2008 aus Serbien bezwang den Polen Lukasz Kubot mit 6:1, 6:2, 7:5 und trifft nun auf Haas-Bezwinger Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich oder den Spanier Nicolas Almagro.

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