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Eicher schwenkt um: Friesinger läuft im Team

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Anni Friesinger läuft im deutschen Eisschnellauf-Team.

Richmond - Viel Lärm um nichts: Nach großem Hickhack im Vorfeld geht Anni Friesinger-Postma nun doch am Freitag im Team-Rennen der Olympischen Spiele an den Start.

“Anni wird laufen“, bestätigte Bundestrainer Markus Eicher nach einem Gespräch mit den Heimcoaches und dem ersten Training mit Friesinger am Donnerstag. Die 33-Jährige absolvierte mit den Erfurterinnen Stephanie Beckert und Daniela Anschütz-Thoms bereits einige Starts für die Konkurrenz über die sechs Runden, bei denen unterschiedliche Anfangs-Positionen getestet wurden. Dabei hatte Langstrecklerin Stephanie Beckert jeweils Mühe, dem schnellen Antritt der Team-Gefährtinnen zu folgen.

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Bundestrainer baut jetzt doch auf Anni Friesinger

Im Team nicht dabei: Friesinger sorgt für Ärger

Das letzte Wort über die Formation hatte Eicher im Gespräch mit den Heimtrainern Stephan Gneupel, Thomas Schubert und Gianni Romme gesprochen. “Es war eine sehr schwere Entscheidung“, räumte er nach seiner “Rolle rückwärts“ ein. Lange Zeit hatte es Unklarheiten um die Team-Besetzung gegeben. Erst nachdem Katrin Mattscherodt im 5000-Meter-Rennen nicht die erwartete Leistung gebracht hatte, wich der Bundestrainer von seiner zuvor formulierten Linie ab und beorderte Anni Friesinger in die Stammformation.

So schön sind die deutschen Olympia-Damen

So schön sind die deutschen Olympia-Damen

Sie machen nicht nur auf weißem Schnee eine gute Figur, sondern auch abseits ihrer Arbeitsstätte: So schön sind die Damen, die Deutschland in Vancouver vertreten. Das Foto zeigt Magdalena Neuner beim Planschen. © Getty
Wir drücken Anni Friesinger & Co. die Daumen für Vancouver © Getty
Wow! Katrin Hitzer teigt ihre strahlenden Augen. © Getty
Kati Wilhelm schießt scharf. © Getty
Anni Friesinger-Postma genießt das Shopping-Vergnügen in Moskau. © Getty
Evi Sachenbacher-Stehle ist nicht nur im Schnee in ihrem Element © Getty
Auch als Strandschönheit ... © Getty
... kann sie sich sehen lassen © Getty
Top auch in der Disziplin "Lächeln": Evi Sachenbacher-Stehle © Getty
Gut auszusehen gehört zu ihrem Beruf: Eiskunstläuferin Aljona Savchenko © Getty
Maria Riesch hat Rücken © dpa
Auf den roten Teppichen zieht der Ski-Star immer wieder die Blicke auf sich. © dpa
Riesch könnte auch als Model arbeiten. © dpa
Süß: Langläuferin Steffi Böhler © Getty
Kati Wilhelm fährt schwere Geschütze auf © Getty
In Deckung, Männer! © Getty
Kati zeigt sich ganz sexy! © Getty
Auch Anni Friesinger könnte als Model Karriere machen. © Getty
So schön, so erfolgreich: Magdalena Neuner © Getty
Ein traumhafter Anblick: Lena im Bikini © Getty
Sie zählt nicht umsonst zu Deutschlands beliebtesten Sportlerinnen © Getty
Sportliche Leistungen: top! © Getty
Aussehen: top! © Getty
Lena als Schaumschlägerin © Getty
Und lächeln! © Getty
Toller Anblick: Magdalena Neuner in Abendgarderobe © Getty
Auch Kati Wilhelm lässt sich nicht lumpen © Getty
Durchtrainiert und sexy: die rothaarige Biathletin © Getty
Schneehaserl am Strand: Kati Wilhelm, Martina Beck und Kathrin Hitzer (letztere ist leider nicht bei Olympia mit dabei) © Getty
Da möchte man gerne Michael Greis sein © Getty
Robin Szolkowy lässt Aliona Savchenko hochleben. © Getty
Was für ein schönes Lachen: Anni Friesinger © Getty
Friesinger mit Ids Postma - seit ihrer Hochzeit heißt Anni mit vollem Namen Anni Friesinger-Postma © Getty
Skilangläuferin Claudia Nystad posiert ... © Getty
... unter der Sonne der Türkei © Getty
Kati Wilhelm tut's ihr gleich © Getty
Da strahlen nicht nur die Haare © Getty
Evi Sachenbacher-Stehle gibt die Nixe © Getty
Kalt! © Getty
Feuerrote Haare vor feuerrotem Hintergrund: Kati Wilhelm © Getty
Tut das dem Finger nicht weh, Natalie Geisenberger? © Getty
Neee! © Getty
Strahlefrau Magdalena Neuner © Getty
Schönheit vom Lande: Viktoria Rebensburg stammt aus dem oberbayerischen Kreuth © Getty
Eines der erfolgreichsten Geschwisterpaare des deutschen Sports: Susanne und Maria Riesch © Getty
Alpin-Skiläuferin Kathrin Hölzl kann lasziv dreinblicken ... © Getty
... oder auch einfch nur süß. © Getty
Wenn schöne Augen langlaufen könnten, wäre Stefanie Böhler Stammgast auf dem Podest © Getty
Biathletin Martina Beck natürlich auch © Getty
Niedlich! Snowboarderin Amelie Kober posiert vor ländlicher Kulisse © Getty
Ein Lächeln nach links. © Getty
Und eines nach rechts. © Getty
Zwei blonde Strahlefrauen auf einem Bild: Miriam Gössner (l.) und Magdalena Neuner © Getty
Magdalena Neuner mit dunklem Haar © Getty
Zünftig: Amelie Kober und Maria Riesch haben sich in Schale geworfen. © dpa
Bei Olympia waren Magdalena Neuner & Co. höchst erfolgreich, belegten Platz 2 im Medaillenspiegel. Herzlichen Glückwunsch! © Getty

“Wir hoffen, wir haben jetzt auch die beste Position gefunden. Daniela Anschütz wird von der Außenbahn anlaufen. Der limitierende Faktor am Start ist die Stephanie. Wichtig ist: Bei 200 Metern muss sie dran sein und sich die Mannschaft gefunden haben. Dann muss die Post abgehen“, sagte Eicher. “Wir werden unsere Stärken bündeln. Ich stelle mich ganz in den Dienst des Teams“, erklärte Anni Friesinger, wollte aber nicht mehr auf den Ärger mit ihrem früheren Heimcoach Eicher eingehen, der sie zunächst nicht berücksichtigen wollte. “Alles, was hier passiert, ist seine Entscheidung.“

Schon nach der 5000-m-Entscheidung hatte sich Eichers Meinungsumschwung angedeutet, nachdem Katrin Mattscherodt zu schwach gelaufen war. “Ich schätze Anni momentan stärker ein“, sagte die Berlinerin am Donnerstag und akzeptierte die Entscheidung der Trainer. Für Mattscherodt war eine Zeit von 7:15,19 Minuten gestoppt worden, die aber sofort Makulatur war, weil die Berlinerin wegen Verlassens der Bahn gleich nach dem Start disqualifiziert wurde. “Ich hatte von Katrin heute weit mehr erwartet, eine Zeit so um 7:05 bis 7:07. Sie hat sich vor dem Rennen auch schlapp gefühlt“, berichtete Eicher enttäuscht. Für ihn geht es darum, mit einer Team-Medaille noch die deutsche Bilanz zu retten. “Wir müssen nur Gold holen und alles wäre gut“, meinte er mit einem Schmunzeln.

Nach dem tagelangen Ärger mit der verschnupften Friesinger-Postma, die ihre zeitweilige “Degradierung“ zur Ersatzläuferin natürlich nicht akzeptieren wollte, lobte Eicher nun plötzlich seine langjährige Top-Athletin: “Sie hat sechs gute Trainingsrunden absolviert. Das hat mir imponiert“, sagte der Inzeller und konterkarierte damit seine noch vor zwei Tagen getätigte Aussage, das Risiko mit Friesinger im Team-Lauf sei aufgrund fehlender Top-Form “gewaltig“.

Stephanie Beckert wollte sich zu dem “Theater“ - wie es Daniela Anschütz-Thoms bezeichnete - nicht Stellung nehmen. Anschütz selbst gab sich auch bedeckt: “Unser Trainer Stephan Gneupel hat versucht, den Knatsch von uns fernzuhalten. Und ansonsten ist es doch gut, wenn wir zwei Alternativen haben und mit verschiedene Taktiken reagieren können“, sagte die “ewige Vierte“, die einen erneuten vierten Rang im Team-Rennen unter allen Umständen vermeiden möchte.

Von Frank Thomas

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