DSV-Bericht nennt Mängel

Darum haben unsere Schwimmer Olympia vergeigt

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Auch Britta Steffen war enttäuscht von ihrem schlechten Olympia-Abschneiden.

Kassel - Falsche Trainingssteuerung und konditionelle Mängel sind Ursachen für das Olympia-Desaster der deutschen Beckenschwimmer. Zu diesem Ergebnis kam eine Strukturkommission des Deutschen Schwimm-Verbandes.

Der 21-seitige Bericht wurde am Mittwoch, sieben Monate nach der ersten Sitzung des Gremiums, auf der DSV-Homepage veröffentlicht. Die elf Experten, davon fünf DSV-Funktionäre, beurteilten das Personalkonzept im Prinzip positiv, empfehlen aber für eine erfolgreichere Zukunft mehrere Maßnahmen zur Besserstellung der Trainer.

Die meisten der zentralen Schlussfolgerungen sind bereits bekannt. So soll den fünf Bundesstützpunkttrainern zur Entlastung von administrativen Aufgaben ein Assistenztrainer zur Seite gestellt werden, damit die Übungsleiter sich wieder mehr auf ihre Athleten konzentrieren können. Frankfurt/Main soll künftig kein Bundesstützpunkt mehr sein. Einen den Chefbundestrainern übergeordneten Direktor Leistungssport soll es weiterhin geben.

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Bei den Spielen in London waren die Beckenschwimmer erstmals seit 80 Jahren ohne Medaille geblieben. Der DSV-Kommission gehörte als einziger Sportler Freiwasser-Weltmeister Thomas Lurz an. Der Olympia-Zweite hatte auch den britischen Schwimm-Verband beraten.

dpa

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