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3. Platz in verrücktem Weltcup-Rennen

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Die deutsche Biathletin Andrea Henkel kommt jubelnd als Zweite ins Ziel.

Antholz - Andrea Henkel hat die deutsche Biathlon-Staffel in einem verrückten Weltcup-Rennen noch auf das Podest geführt - obwohl die Damen auf Magdalena Neuner verzichten mussten. Was ihnen zu Platz drei verhalf:

Trotz vier Strafrunden kam das deutsche Quartett am Samstag in Antholz auf Rang drei hinter Olympiasieger Russland und Schweden. Die ohne Magdalena Neuner gestarteten deutschen Damen hatten bei der WM- Generalprobe nach den 4 x 6 Kilometern allerdings 2:20,1 Minuten Rückstand und waren eigentlich schon weit abgeschlagen. “Wir sind mit einem riesigen blauen Auge davongekommen“, sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig.

Schlussläuferin Henkel profitierte davon, dass die vor ihr liegenden Läuferinnen in die Strafrunde mussten. Vor allem die Norwegerin Tora Berger, die die letzten drei Weltcup-Rennen gewonnen hatte, stand neben sich und musste gleich fünf Extra-Runden laufen. “Das hat uns geholfen“, sagte Andrea Henkel. “Bei der WM wird noch die Magdalena dabei sein. Mit dem dritten Platz sind wir sehr zufrieden.“

Startläuferin Sabrina Buchholz hatte das Rennen mit zwei Strafrunden eröffnet. “Ich weiß auch nicht, woran es lag“, sagte sie mit Tränen in den Augen. Auch die an Position drei gestartete Miriam Gössner musste bei ihrem Staffel-Debüt Lehrgeld zahlen und zwei Extra-Runden laufen. “Für die Miri war das eine große Herausforderung, die war schon ganz schön aufgeregt“, sagte Kathrin Hitzer, die an Position zwei eine starke Leistung zeigte und wohl ihren Platz im WM-Quartett gesichert hat. “Stehend hatte ich total die Nähmaschine“, bekannte Gössner.

dpa

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