Brose Baskets legen Basis für weitere Erfolge

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Nach der Double-Bierdusche im Sommer wollen die Brose Baskets weiter auf der Erfolgsspur fahren

Bamberg - Freude bei den Brose Baskets: Der Haupt- und Namenssponsor verlängert sein Engagement. Manager Wolfgang Heyder bleibt und wechselt nicht zum FC Bayern München.

Die Brose Baskets Bamberg haben die organisatorischen Voraussetzungen für weitere sportliche Erfolge gelegt: Der Haupt- und Namenssponsor, der Autozulieferer Brose, verlängert sein Engagement beim Deutschen Meister und Pokalsieger vorzeitig um weitere drei Jahre. Manager Wolfgang Heyder widersteht einem sehr verlockenden Angebot des FC Bayern München und bleibt weiter in Bamberg. “Ich will weiter dabei sein, in den nächsten drei Jahren auf jeden Fall“, sagte der 54-Jährige am Dienstag.

Ausschlaggebend für seine Entscheidung waren neben der fantastischen Leistung der Mannschaft der Fortsetzung des Engagements der Brose Unternehmensgruppe und die Lösung der Hallenfrage nach der Insolvenz der Betreiberfirma. Sein Hauptaugenmerk will Heyder nun auf die Verbesserung der Trainingssituation für die Profimannschaft wie die Nachwuchsteams legen sowie auf die Suche nach weiteren Sponsoren. Die meisten Teams der Basketball-Bundesliga hätten bessere Voraussetzungen als die Brose Baskets, sagte Heyder zu den Trainingsbedingungen. “Wir haben noch nicht die Rückendeckung und Respekt in der Politik, den wir verdient haben.“

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Ausschlaggebend für die sportlichen Erfolge des Jahres 2010 waren für Coach Chris Fleming der gute Teamgeist der Mannschaft um Kapitän Casey Jacobsen. “Da spürt man die Freude am Basketball, es ist ein Genuss das Team jeden Tag arbeiten zu sehen“, erklärte der Trainer. Mit dem 101:66 am Montagabend gegen EWE Baskets Oldenburg setzten die in der Liga ungeschlagenen Oberfranken ihre Erfolgsserie fort. Nach dem 15. Sieg im 15. Ligaspiel fehlen allerdings noch neun Siege zum Rekord von Alba Berlin in der Saison 2000/2001.

Auch über die laufende Saison hinaus ist die Mannschaft laut Fleming sehr gut aufgestellt. Die meisten Kernspieler hätten langfristige Verträge. Zudem stünden einige Jugendspieler unmittelbar vor dem Sprung in das Bundesliga-Team.

Trotz des frühzeitigen Ausscheidens wertete Manager Heyder auch das Auftreten in der Euro-League als Erfolg. “Noch nie war eine deutsche Mannschaft so nah an den Spitzenteams dran wie wir“, sagte er. Auf internationaler Ebene könne das Team 2011 auf die gewonnenen Erfahrungen aufbauen.

Der mit 17 000 Mitarbeitern weltweit fünftgrößte Autozulieferer will den Baskets mit der vorzeitigen Verlängerung seines Engagements die nötige Planungssicherheit geben. “Das Team verkörpert unser Unternehmensziel 'Dynamik mit System'“ erklärte Matthias Drewniok, Geschäftsführer des Brose-Standorts Hallstadt und Aufsichtsratsvorsitzender der Brose Baskets. Mit den sportlichen Erfolgen und dem Auftreten des Teams habe der Name Brose bundesweit, aber auch international an Bekanntheit gewonnen.

dpa

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