Britta  Steffen sorgt für Schwimm-Rekorde

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Britta Steffen hat über 100 Meter Freistil und 100 Meter Lagen neue Rekorde aufgestellt.

Hannover - Doppel-Weltmeisterin Britta Steffen hat bei der Vorrunde zu den Deutschen Mannschafts-Meisterschaft in Hannover für nationale Rekorde über 100 Meter Freistil und 100 Meter Lagen gesorgt.

Auch Daniela Samulski (Essen) über 100 Meter Rücken und der Neu-Würzburger Thomas Rupprath über 50 Meter Rücken konnten sich in die deutsche Rekordliste eintragen. Die Berlinerin Steffen blieb zunächst über 100 Meter Lagen in 59,10 Sekunden um 24/100 unter der Marke von Theresa Michalak (Halle/Saale), die diese erst vor elf Tagen beim Weltcup in Stockholm aufgestellt hatte. Anschließend blieb die zweifache Olympiasiegerin fünf Tage nach ihrem 26. Geburtstag mit 51,76 Sekunden über 100 Meter Freistil um 41/100 unter ihrer eigenen, fast zwei Jahre alten Bestzeit.

Dagegen verpasste sie ihre deutsche Bestmarke über 50 Meter Freistil mit 23,82 Sekunden nur um 2/100. Wegen Trainingsrückstands und Prüfungen im Studium verzichtet die Sportlerin des Jahres im Prinzip auf die Kurzbahn-Saison, geht aber für ihren Verein SG Neukölln Berlin bei dem Teamwettbewerb an den Start. Mit 27 023 Punkten liegt das Hauptstadtteam nach der Vorrunde auf Platz drei.

Bei Titelverteidiger SG Essen glänzte vor allem Daniela Samulski, die über 100 Meter Rücken ihren erst eine Woche alten deutschen Rekord vom Berliner Weltcup-Rekordfestival um 1/100 auf 57,34 Sekunden steigerte. Über 50 Meter und 100 Meter Schmetterling verfehlte die Vizeweltmeisterin über 50 Meter Rücken in 25,93 und 57,27 Sekunden die nationalen Bestmarken der zurückgetretenen Magdeburgerin Antje Buschschulte (25,73 und 56,94) nur knapp.

Das Essener Team liegt mit 29 641 Zählern fast schon uneinholbar in Führung. Zweiter ist derzeit der SV Würzburg 95 mit 27 516 Punkten. Die Entscheidung fällt in zwei Wochen (5./6. Dezember) beim Finale in Wuppertal. Der SV Würzburg 05 hat bei den Männern mit 30 038 Punkten den ersten Titel seit 37 Jahren im Visier. Der 75-fache deutsche Meister Thomas Rupprath unterbot in Mainz über 50 Meter Rücken mit 23,20 seinen eigene, fast sieben Jahre alte Marke (23,23). In Lauerstellung im Kampf um den Titel ist die SG Essen (29 598). Dagegen kann sich Vorjahressieger SC Wiesbaden als Vierter (28 031) praktisch keine Hoffnungen mehr auf den erneuten Triumph machen.

dpa

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