Boris Becker empört: „Agassi schadet dem Tennissport“

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Boris Becker ist bestürzt über Andre Agassis Drogen-Beichte

München - Nach der eigenen Enthüllung, Tochter Anna auf einer Hoteltreppe gezeugt zu haben, ist Boris Becker empört über das Drogen-Geständnis seines Ex-Kollegen Andre Agassi.

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Agassi gesteht in seiner neuen Autobiografie „Open“,  in seiner Profikarriere die Droge „Crystal Meth“ konsumiert zu haben. „Warum gibt er das überhaupt zu? Wem bringt das was?“, fragt sich Becker im Interview mit der „Sport Bild“ und kommt zur Erkenntnis: „Er schadet nur dem Tennissport.“

Bei einem Bier oder einem Joint hätte Becker ein Auge zugedrückt, sagt er. „Aber wir reden über eine der schlimmsten Drogen überhaupt: Crystal Meth ist ein synthetisches Aufputschmittel und eine der gefährlichsten Drogen der Welt!“, weiß der Wimbledon-Sieger.

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Mit seinem Drogenkonsum beschmutzt Agassi aus Beckers Sicht nicht nur den „Weißen Sport“, sondern auch das eigene Saubermann-Image. „Er war ein Vorbild von Millionen von Jugendlichen. Da muss er jetzt einige Abstriche machen“, meint Becker, der in seiner eigenen Biografie vor Jahren selbst gestanden hat, zu Schlafmitteln und Alkohol gegriffen zu haben, um dem Druck standhalten zu können.

Nicht zuletzt fühlt er sich auch persönlich betrogen, schließlich war Agassi früher einer seiner ärgsten Konkurrenten. „Ich fühle mich als Sportler enttäuscht. Er hat viele Grand Slams gewonnen, einige auch gegen mich. Wenn er die gewonnen hat, weil er auf Speed war, dann ist das einfach unfair und hat im Sport nichts zu suchen.“

kim

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