Barca gewinnt auch die Handball-Königsklasse

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Barcelonas Albert Rocas Comas jubelt nach einem Treffer

Köln - Die Handballer des FC Barcelona stehen den Fußballern sportlich in nichts nach. Einen Tag nach dem Triumph von Lionel Messi und Co. gewinnen sie die Königsklasse. Nur das Preisgeld ist vergleichsweise mickrig.

Topfavorit FC Barcelona hat zum siebten Mal die Handball-Champions-League gewonnen. Im rein spanischen Finale beim Endrunden-Turnier Final4 in Köln setzte sich der Rekordsieger am Sonntag mit 27:24 (14:10) gegen BM Ciudad Real durch. Nicht einmal 24 Stunden nach den Fußballern haben damit auch die Handballer aus Katalonien die Champions-League-Trophäe geholt. Barcelona sicherte sich zudem die Siegprämie von 250 000 Euro.

Vor 19 250 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess Arena ragten Torhüter Danijel Saric und Jesper Nöddesbo (8) beim FC Barcelona heraus. Für Ciudad Real warfen Mariusz Jurkiewicz (5) und Kiril Lazarov (5/2) die meisten Tore. Vorjahressieger THW Kiel war im Viertelfinale an Barcelona gescheitert.

Zuvor hatte sich der HSV Hamburg Platz drei und 100 000 Euro Prämie gesichert. Der deutsche Meister gewann das “kleine Finale“ gegen den Bundesliga-Kontrahenten Rhein-Neckar Löwen mit 33:31 (15:13). Bertrand Gille (6) für Hamburg und Olafur Stefansson (7/3) für die Löwen waren die besten Torschützen.

“Da haben mir die Jungs einen tollen Abschluss bereitet. Ich fand, es war ein spektakuläres Handballspiel“, sagte Hamburgs Trainer Martin Schwalb. Für den künftigen Geschäftsführer des Clubs war es das letzte Champions-League-Spiel als Trainer des HSV Hamburg.

Im Halbfinale am Vortag hatten die Hamburger gegen Ciudad Real mit 23:28 (10:12) verloren. Die Rhein-Neckar Löwen hatten das Endspiel durch eine 28:30 (12:12)-Niederlage gegen Barcelona verpasst.

sid

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