Augsburg kurz vor dem Ziel

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Michael Thurk (l) kommt im Zweikampf mit Energies Uwe Hünemeier im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Jochen Drees entscheidet daraufhin auf Elfmeter.

Cottbus - Der FC Augsburg hat auf dem Weg Richtung Bundesliga in Cottbus zwei Punkte liegengelassen, kann aber im nächsten Heimspiel gegen den FSV Frankfurt den direkten Aufstieg praktisch perfekt machen.

Im Montagsspiel des 32. Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga trennte sich das Team von Trainer Jos Luhukay vom FC Energie 1:1 (1:0) und hat als Zweiter jetzt drei Punkte und 21 Tore Vorsprung auf den Dritten VfL Bochum. Nando Rafael (16.) per Foulelfmeter und Emil Jula (51.) sorgten vor 8266 Zuschauern für die Tore. Cottbus kann als Tabellen-Sechster mit 52 Zählern für die kommende Saison den nächsten Erstliga-Angriff planen.

Für die Augsburger, die der 51. Bundesligist seit 1963 werden können, begann die Partie nach Maß. Der dreimalige Nationalspieler Lukas Sinkiewicz schickte Michael Thurk auf die Reise; Uwe Hünemeier holte den Augsburger Stürmer unsanft von den Beinen. Rafael schoss den Elfmeter zu seinem 14. Saisontor ein. Danach konnten die Gäste aus einer sicheren Defensive ihre reifere Spielanlage demonstrieren.

Die bizarren Rituale der Fußballstars

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Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum rettete in letzter Sekunde vor Rafael (27.). Marcel Ndjeng zielte knapp vorbei (30.). Danach schalteten jedoch die Lausitzer, für die der Aufstiegszug bereits abgefahren war, in Sachen Engagement und Zweikampfverhalten einen Gang hoch. Top-Torjäger Nils Petersen, den nach 24 Saisontoren auch der FC Bayern auf der Beobachtungsliste hat, setzte Augsburgs Schlussmann mit einem 18-Meter-Schuss erstmals unter Druck. Hünemeier wechselte ins Mittelfeld und sorgte dort für mehr Akzente. Seinen Rückpass nutzte der nach Duisburg abwandernde Jula zum Ausgleich.

dpa

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