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Robben feiert WM-Debüt mit Sieg für Niederlande

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Arjen Robben ist zurück - der Bayern-Star hat bei seinem ersten WM-Auftritt gleich ein rauschendes Comeback gefeiert.

Kapstadt - Arjen Robben ist zurück - der Bayern-Star hat bei seinem ersten WM-Auftritt gleich ein rauschendes Comeback gefeiert. Kaum am Platz konnte er seiner Mannschaft zum Sieg verhelfen.

19 Tage nach seinem Muskelfaserriss bereitete er mit einem Pfostenknaller den 2:1 (1:0)-Erfolg der Niederlande gegen Kamerun vor, mit dem die Oranje-Elf sich den mühelosen Gruppensieg sicherte. Klaas-Jan Huntelaar machte in der 84. Minute per Abstauber den dritten Sieg in der Gruppenphase perfekt. Vor 63 093 Zuschauern hatte Robin van Persie (36.) die “Elftal“ in Führung gebracht. Samuel Eto'o (65.) sorgte per Handelfmeter für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Die ungemein effektiven Niederländer treffen nun am Montag im ersten K.o.-Spiel auf Außenseiter Slowakei.

Obwohl die “Elftal“ bereits vor der Partie für die Runde der besten 16 qualifiziert war, gab Coach Bert van Marwijk seinen Top- Stars keine Ruhepause. Einzig Khalid Boulahrouz rückte für den gelbvorbelasteten Rechtsverteidiger Gregory van der Wiel in die Startelf. Robben verzichtete zunächst vor dem Anpfiff auf ein Aufwärmprogramm und saß die ersten 45 Minuten nur auf der Bank.

Europas beste Torschützen der Saison 2009/2010

Das sind Europas beste Torschützen der Saison 2009/2010

Platz 22: Kevin Kuranyi (FC Schalke 04): 18 Tore, Koeffizient 2, 36 Punkte. © Getty
Platz 22: Jermaine Defoe (Tottenham Hotspur): 18 Tore, Koeffizient 2, 36 Punkte. © Getty
Platz 22: Fernando Torres (FC Liverpool): 18 Tore, Koeffizient 2, 36 Punkte. © Getty
Platz 22: Diego Forlan (Atletico Madrid): 18 Tore, Koeffizient 2, 36 Punkte. © Getty
Platz 21: Radamel Falcao (FC Porto): 25 Tore, Koeffizient 1,5, 37,5 Punkte. © dpa
Platz 18: Giampaolo Pazzini (Sampdoria Genua): 19 Tore, Koeffizient 2, 38 Punkte. © Getty
Platz 18: Fabrizio Miccoli (US Palermo): 19 Tore, Koeffizient 2, 38 Punkte. © Getty
Platz 18: Lucas Barrios (Borussia Dortmund): 19 Tore, Koeffizient 2, 38 Punkte. © Getty
Platz 17: Oscar Cardozo (Benfica Lissabon): 26 Tore, Koeffizient 1,5, 39 Punkte. © Getty
Platz 14: Shlomi Arbeitman (Maccabi Haifa/Israel): 28 Tore, Koeffizient 1,5, 42 Punkte. © Getty
Platz 14: Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): 21 Tore, Koeffizient 2, 42 Punkte. © Getty
Platz 14: David Villa (FC Valencia): 21 Tore, Koeffizient 2, 42 Punkte. © Getty
Platz 11: Diego Milito (Inter Mailand): 22 Tore, Koeffizient 2, 44 Punkte. © Getty
Platz 11: Frank Lampard (FC Chelsea): 22 Tore, Koeffizient 2, 44 Punkte. © Getty
Platz 11: Edin Dzeko (VfL Wolfsburg): 22 Tore, Koeffizient 2, 44 Punkte. © Getty
Platz 10: Seydou Doumbia (Young Boys Bern): 30 Tore, Koeffizient 1,5, 45 Punkte. © Getty
Platz 9: Carlos Tevez (Manchester City): 23 Tore, Koeffizient 2, 46 Punkte. © Getty
Platz 8: Darren Bent (FC Sunderland): 24 Tore, Koeffizient 2, 48 Punkte. © Getty
Platz 6: Wayne Rooney (Manchester United): 26 Tore, Koeffizient 2, 52 Punkte. © Getty
Platz 6: Cristiano Ronaldo (Real Madrid): 26 Tore, Koeffizient 2, 52 Punkte. © Getty
Platz 5: Luis Suarez (Ajax Amsterdam): 35 Tore, Koeffizient 1,5, 52,5 Punkte. © Getty
Platz 4: Gonzalo Higuain (Real Madrid): 27 Tore, Koeffizient 2, 54 Punkte. © Getty
Platz 2: Antonio Di Natale (Udinese Calcio): 29 Tore, Koeffizient 2, 58 Punkte. © Getty
Platz 2: Didier Drogba (FC Chelsea): 29 Tore, Koeffizient 2, 58 Punkte. © Getty
Platz 1: Lionel Messi (FC Barcelona): 34 Tore, Koeffizient 2, 68 Punkte. © Getty

Anders als bei den vergangenen großen Turnieren wollte sich Oranje im letzten Gruppenspiel nicht selbst den Rhythmus der ersten beiden Auftritte rauben. Die bewährten Kräfte gingen ihre Pflichtaufgabe allerdings sehr gemächlich an und überließen dem harmlosen Gegner in der Anfangsphase die Initiative. Erst ein öffnender Pass von Giovanni van Bronckhorst riss die Profis aus der Lethargie. Doch van Persie (19.) schoss den Ball aus 15 Metern direkt in die Arme von Souleymanou Hamidou.

Der fehlende sportliche Reiz der Partie war dem Unterhaltungswert nicht zuträglich: Zwar zeigten die Afrikaner den Willen zur Rehabilitierung für ihr schon in den ersten beiden Spielen besiegeltes WM-Aus, konnten aber im Spiel nach vorn kaum Akzente setzen. Erst Jean Makoun (31.) sorgte per Kopf für die erste gefährliche Situation. Auf der anderen Seite verpasste Dirk Kuyt eine Minute später nur knapp aus der Drehung.

Die größten WM-Sensationen seit 1990

Die größten WM-Sensationen seit 1990

WM 2010: Frankreich sorgte für die erste große Blamage des Turniers: Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen gegen Uruguay und Mexiko benötigte die Equipe Tricolore in der abschließenden Partie gegen Gastgeber Südafrika unbedingt einen Sieg, um die Chancen aufs Weiterkommen zu wahren. Doch Ribéry & Co. unterlagen sang- und klanglos 1:2. Aus in der Vorrunde! © AP
WM 2010: Neuseeland trotzte dem Titelverteidiger Italien in der Vorrunde ein 1:1 ab. © AP
Und es kam sogar noch schlimmer für Italien: Das Aus für den Titelverteidiger in der Vorrunde! Und das als Tabellenletzter hinter Paraguay, der Slowakei und Neuseeland! Eine der größten Sensationen bei WM-Turnieren. © AP
WM 2010: Die Schweiz besiegte völlig überraschend im ersten Gruppenspiel Europameister Spanien mit 1:0. In den vorangegangenen 54 Spielen hatten die Iberer nur einmal verloren. © AP
WM 2006: Die Party-Boys von Trinidad & Tobago feierten ihr WM-Debüt mit einem sensationellen Unentschieden gegen Schweden. Nach dem 0:0 zum Auftakt gab es dann aber gegen England und Paraguay (jeweils 0:2) nicht viel zu holen. © Getty
WM 2002: Der Senegal war eine der großen Überraschungen bei der WM in Japan und Südkorea. Erst besiegten die Afrikaner im Auftaktspiel den Titelverteidiger Frankreich mit 1:0 ... © Getty
... später gab es im Achtelfinale einen 2:1-Sieg n.V. gegen die favorisierten Schweden. Im Viertelfinale kam das Aus gegen die Türkei (0:1 n.V.). © Getty
Auch Co-Gastgeber Südkorea war eine der Überraschungen bei der WM 2002. Das Weiterkommen im Achtelfinale gegen Italien (2:1 n.V.) kam einer Sensation gleich, wenngleich die Asiaten das eine oder andere Mal krass vom Schiedsrichter bevorzugt wurden. © Getty
Auch gegen Spanien im Viertelfinale gab es so manch zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidung. Südkorea kam ins Elfmeterschießen und gewann dort nach torlosen 120 Minuten mit 5:3. Der Halbfinaleinzug der Südkoreaner - sicher eine der bisher größten Sensationen bei Weltmeisterschaften. © Getty
WM 1998: Schon wieder eine Sensation, bei der die Spanier beteiligt waren: Nigeria besiegte die haushoch favorisierten Iberer im ersten Gruppenspiel mit 3:2 - auch der damalige Kölner Sunday Oliseh (l.) gehörte zu den Torschützen. Nigeria kam später ins Achtelfinale, Spanien schied aus. © Getty
WM 1994: Die WM in den USA hatte gleich in den ersten Tagen ihre ganz große Sensation, als Italien den tapferen Iren mit 0:1 unterlag (Tor: Ray Houghton). Irland scheiterte später im Achtelfinale an Holland, Italien verlor das Fionale gegen Brasilien im Elfmeterschießen. © Getty
Saudi-Arabien sorgte nicht nur für eine der größten Sensationen des Turniers 1994, sondern auch für das schönste Tor: Ali Owairan erzielte im Vorrundenspiel gegen Belgien einen Traum-Treffer nach einem Alleingang über gefühlte 100 Meter. Die Saudis zogen ins Achtelfinale ein (Aus gegen Schweden), genau dort war auch für Belgien Schluss (2:3 gegen Deutschland). © Getty
Ein Jahrhundert-Spiel mit sensationellem Ausgang war das Achtelfinale zwischen Argentinien und Rumänien. Die Osteuropäer zauberten gegen Batistuta & Co. und gewannen 3:2. Ilie Dumitrescu (Bild) erzielte zwei Tore. Rumänien schied dann im Viertelfinale gegen Schweden nach Elfmeterschießen aus. © Getty
Eine Sensation, auf die wir gerne verzichtet hätten: Bulgarien warf die deutsche Nationalmannschaft im Viertelfinale 1994 mit 2:1 aus dem Turnier. Bundesliga-Legionär Yordan Letchkov (Hamburger SV) köpfte die Stars um Stoichkov, Balakov und Kostadinov ins Halbfinale, wo aber gegen Italien Endstation war (1:2). © Getty
WM 1990: Paukenschlag zum Auftakt der WM 1990 in Italien! Kamerun besiegte Weltmeister Argentinien durch einen Kopfballtreffer von Francois Omam-Niyik mit 1:0. Argentiniens Keeper Nery Pumpido durfte nach seinem kapitalen Patzer im Turnier nicht mehr ran. Argentinien kam ins Endspiel - scheiterte dort aber an Deutschland (0:1). © Getty
Kamerun sorgte für weitere Sensationen und zog als erste afrikanische Mannschaft überhaupt ins Viertelfinale einer WM ein. Roger Millas zwei Treffer gegen Kolumbien (2:1 n.V.) ebneten den Weg dazu. Im Viertelfinale schieden die "Unzähmbaren Löwen" dann unglücklich gegen England aus (2:3 n.V.) © Getty

Das Spiel gewann etwas an Fahrt - und die Niederländer zeigten die lange vermisste Kombinationsfreude. Nach feinem Doppelpass mit Rafael van der Vaart tunnelte der zuvor glücklose van Persie Kameruns Keeper Hamidou mit seinem ersten Turniertreffer.

Nach der Pause trat Mark van Bommel erstmals offensiv in Erscheinung. Doch nach dem langen Pass des Bayern-Profis ließ sich van Persie (51.) zu weit abdrängen. Erst nach 62 Minuten musste Stekelenburg bei der Parade gegen Makoun sein Können zeigen.

Doch kurze Zeit später musste der Torwart von Ajax Amsterdam die Hoffnung auf den Landesrekord einstellen. Eto'o verwandelte den Elfmeter nach van der Vaart-Handspiel sicher. Stekelenburg fehlten damit nur 14 Minuten, um die Bestmarke von 258 Minuten ohne WM- Gegentreffer zu knacken, die Jan Jongbloed 1974 aufgestellt hatte. Eine gute Viertelstunde vor Schluss kam Robben zu seinem viel umjubelten ersten WM-Auftritt in Südafrika, und bereitete das 2:1 vor.

dpa

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