WM-Qualifikation

Klinsmann setzt auf Bundesliga-Profis

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Jürgen Klinsmann

Chicago/Boston - Nationaltrainer Jürgen Klinsmann hat für die anstehenden Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiele der USA drei Profis aus der Fußball-Bundesliga berufen.

Der ehemalige Bundestrainer nominierte am Donnerstag (Ortszeit) die beiden Mittelfeldspieler Jermaine Jones (Schalke 04) und Fabian Johnson (Hoffenheim) sowie Verteidiger John Brooks (Hertha BSC) für sein Aufgebot. Die USA spielen am 6. September in Costa Rica und vier Tage später daheim gegen Mexiko.


Der 20-jährige Brooks wird auf Bitten der Berliner jedoch nur für das Spiel in Costa Rica zur Verfügung stehen, um rechtzeitig für die Bundesliga-Heimpartie am 13. September gegen Stuttgart wieder daheim zu sein. Sollte der gebürtige Berliner, der einen deutschen und einen amerikanischen Pass besitzt, im Duell zwischen Tabellenführer USA und den zweitplatzierten Costa Ricanern zum Einsatz kommen, wäre er künftig an das Land seines Vaters gebunden.

Was die Bundestrainer seit 1964 verdient haben

Helmut Schön (r.), Bundestrainer zwischen 1964 und 1978, verdiente umgerechnet 80.000 Euro im Jahr. © Getty
Jupp Derwall, Bundestrainer zwischen 1978 und 1984, verdiente umgerechnet 100.000 Euro im Jahr. © Getty
Franz Beckenbauer, Teamchef zwischen 1984 und 1990, verdiente umgerechnet 200.000 Euro im Jahr. © Getty
Berti Vogts, Bundestrainer zwischen 1990 und 1998, verdiente umgerechnet 300.000 Euro im Jahr. © Getty
Erich Ribbeck, Bundestrainer zwischen 1998 und 2000, verdiente 1,2 Millionen Euro im Jahr. © Getty
Rudi Völler, Bundestrainer zwischen 2000 und 2004, verdiente 1,5 Millionen Euro im Jahr. © Getty
Jürgen Klinsmann, Teamchef zwischen 2004 und 2006, verdiente 2,5 Millionen Euro im Jahr (inklusive einer Million Euro garantierter Werbe-Einnahmen). © Getty
Jogi Löw, Bundestrainer seit 2006, verdient bisher 3 Millionen Euro im Jahr. © Getty

dpa

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