Sommer? Winter?

WM 2022: Rummenigge äußert eine Idee

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Karl-Heinz Rummenigge

Berlin - In der Diskussion um die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar hat Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge eine Idee geäußert.

Karl-Heinz Rummenigge hat den April als Termin ins Gespräch gebracht. „Es ist schon ein Unterschied, ob im November, im Januar oder sogar im April gespielt wird, was auch nicht auszuschließen ist. Im April sind die Temperaturen in Katar durchaus angenehm“, sagte Rummenigge der „Sport Bild“ (Mittwoch). Der Präsident der Europäischen Fußball-Clubs (ECA) gab zu bedenken, dass dadurch der internationale Spielkalender nicht ganz so gravierend verändert werden müsse.

Das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes FIFA berät auf seiner nächsten Sitzung am 3. und 4. Oktober in Zürich die Thematik. Die Vereinigung der Europäischen Fußball-Clubs (ECA), die Rummenigge als Vorsitzender anführt, hatte die FIFA kürzlich vor einem Schnellschuss gewarnt und intensive Studien über die Folgen einer Winter-WM für die Spielpläne der europäischen Ligen angemahnt.

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Auf einem Meeting des Europäischen Fußball-Verbandes (UEFA) in dieser Woche in Dubrovnik soll ein Vorschlag erarbeitet werden, nachdem sich FIFA-Präsident Joseph Blatter für eine Verschiebung der umstrittenen WM in den November/Dezember ausgesprochen hat. „Den europäischen Vorschlag wird die Uefa bei der Exko-Sitzung der FIFA präsentieren. Oder darauf einwirken, dass noch keine finale Entscheidung gefällt wird“, wird Rummenigge zitiert.

Durch die Verlegung in den April würde es zu keiner Terminüberschneidung mit den Olympischen Winterspielen kommen, die im Februar 2022 stattfinden könnten. UEFA-Präsident Michel Platini hatte zuletzt zu einer Ausrichtung der WM in dem Golf-Staat im Januar 2022 tendiert.

dpa

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