Aber Kritik an Löw-Entscheidung

Lizarazu: "Deutschland ist Favorit, weil ..."

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Bixente Lizarazu.

Brasilia - Der ehemalige Welt- und Europameister Bixente Lizarazu sieht Deutschland im Viertelfinale gegen Frankreich klar in der Favoritenrolle. Doch eine Entscheidung Löws kritisiert der Ex-Bayern-Star.

„Ich finde es seltsam, mit vier Innenverteidigern in der Viererkette zu spielen. Auf den Außen brauchst du Spieler, die gut mit dem Ball umgehen können und gut flanken können. Philipp Lahm müsste aus meiner Sicht außen spielen“, sagte Bixente Lizarazu im Interview mit Sport Bild online.


Vor dem WM-Viertelfinale zwischen dem dreimaligen Weltmeister Deutschland und Frankreich am Freitag (18 Uhr MESZ/ARD) in Rio de Janeiro sieht der 44-Jährige die DFB-Auswahl dennoch in der Favoritenrolle. „Deutschland ist Favorit. Es war in den vergangenen Jahren bei allen Turnieren immer unter den besten Vier. Dazu verfügt die Mannschaft über eine große Erfahrung. Mit Manuel Neuer hat Deutschland den besten Torwart der Welt und Thomas Müller einen Stürmer, der sehr, sehr gut spielt, immer eine Lösung findet“, sagte Lizarazu, der mit Bayern München die Champions League und sechs deutsche Meisterschaften gewann.

Ticos, Melli, Black Stars: Spitznamen der WM-Teams

WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Algerien - Les Fennecs (Die Wüstenfüchse) , Les Verts (Die Grünen) © dpa
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Argentinien - La Albiceleste (Die Weiß-Blauen) © AFP
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Australien - Socceroos (Mischung aus Soccer und Kangoroos) © dpa
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Belgien - Rode Duivels, Diables Rouges (Die Roten Teufel) © dpa
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Bosnien-Herzegowina - Zmajevi (Drachen), Slatni Ljiljani (Goldene Lilien) © AFP
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Brasilien - Selecao, Die Kanarienvögel © dpa
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Chile - La Roja (Die Roten) © dpa
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Costa Rica - Los Ticos (So nennen sich die Einwohner) © dpa
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Deutschland - Ohne Spitzname, im Ausland werden die Deutschen aber "Die Mannschaft" genannt © dpa
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Ecuador - El Tri (Die Dreifarbigen) © AFP
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Elfenbeinküste - Les Éléphants (Die Elefanten) © AFP
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England - Three Lions (Drei Löwen ) © AFP
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Frankreich - Les Bleus (Die Blauen) © dpa
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Ghana - Black Stars (schwarze Sterne) © dpa
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Griechenland - To Peiratiko (Das Piratenschiff) © dpa
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Holland - Oranjes © dpa
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Honduras - La Bicolor (Die Zweifarbigen) © AFP
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Iran - Team Melli (Übersetzung für Nationalmannschaft) © dpa
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Italien - Squaddra Azzurri (Die Blauen) © dpa
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Japan - Samurai Blue (Blaue Samurai) © AFP
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Kamerun - Les Lions Indomptables (Die unzähmbaren Löwen) © dpa
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Kolumbien - Los Cafeteros (Die Kaffeebauern) © dpa
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
Kroatien - Kockasti (Die Karrierten) © AFP
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Mesiko - El Tri (Die Dreifarbigen) © dpa
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Nigeria - Super Eagles (Superadler) © AFP
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Portugal -  Selecao das Quinas (Die Auswahl der Schilde, angelehnt an Nationalwappen) © AFP
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Russland - Sborjane (Auswahl) © dpa
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Schweiz - Nati © dpa
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Spanien - La Furia Roja (Die Rote Furie) © dpa
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Südkorea - Taeguk Warriors (Taeguk-Krieger) © dpa
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Uruguay - La Celeste (Die Himmelblaue) © AFP
WM 2014 Teilnehmer Mannschaften
USA - Stars and Stripes (Sternenbanner) © dpa

Allerdings muss sich das Löw-Team gegenüber dem Achtelfinale gegen Algerien (2:1 n.V.) steigern: „Es war zwar spektakulär zu sehen, wie Manuel Neuer gespielt hat. Wie früher Franz Beckenbauer als Libero. Aber es zeigte auch, welche großen Probleme Deutschland hat, zwischen Angriff und Abwehr die richtige Balance zu finden. Wenn Deutschland keine Lösung findet, diese Probleme abzustellen, wird Frankreich sehr gefährlich für Deutschland werden.“

SID

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