Wieder Doping-Kontrolleure im DFB-Quartier

Eppan - Acht der noch 24 deutschen WM-Kandidaten sind am Montag bei einer unangemeldeten Trainingskontrolle der FIFA überprüft worden. Ein Spieler musste zum Bluttest. 

Am frühen Morgen waren zwei Kontrolleure im Teamhotel Weinegg in Südtirol aufgetaucht, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte. Bei sieben Spielern sei ein Urintest vorgenommen worden, ein Akteur musste sich zusätzlich einem Bluttest unterziehen.

Südafrika 2010: Die WM-Stadien

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Die Namen der acht Akteure wurden wie üblich nicht veröffentlicht. Bereits in der vergangenen Woche waren 14 Nationalspieler in Südtirol von der Nationalen Antidoping-Agentur (NADA) getestet worden. Der Weltverband FIFA hatte angekündigt, vor dem Turnier in Südafrika unangemeldete Blut- und Urin-Tests bei allen 32 WM-Teams durchzuführen. Dabei würden pro Team acht Spieler kontrolliert.

Bei den WM-Partien in Südafrika werden wie bei früheren Turnieren jeweils zwei Akteure pro Mannschaft ausgelost und nach dem Spiel getestet. Insgesamt käme die FIFA mit Trainings- und Wettkampfkontrollen dann auf 512 Doping-Proben. WM-Turniere waren bislang weitgehend frei von Doping-Fällen.

Der spektakulärste war der des argentinischen Weltstars Diego Maradona, der 1994 in den USA wegen der Einnahme verbotener Substanzen vom Turnier ausgeschlossen wurde. Maradona ist bei der Endrunde in Südafrika wieder als Trainer der argentinischen Mannschaft dabei. Die DFB-Auswahl wurde von FIFA-Kontrolleuren auch schon bei den letzten großen Turnieren unangemeldet in Trainingslagern getestet. Dabei war nie ein deutscher Nationalspieler positiv getestet worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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