Schaaf-Nachfolge

Werder hat geheimen Wunschkandidaten

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Werder-Sportdirektor Thomas Eichin

Bremen - Bundesligist Werder Bremen hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Thomas Schaaf einen neuen Trainer fest im Blick. Sportdirektor Thomas Eichin wurde mit Vorschlägen überhäuft.

„Es gibt einen Wunschkandidaten“, sagte Sportdirektor Thomas Eichin am Freitag. Je schneller es gehe, desto besser. „Wenn es zwei Tage sind, ist es super. Wenn es zwei Wochen werden, ist es auch okay. Es muss aber der richtige Trainer für Werder sein“, sagte Eichin. Entschieden werde die Frage im Team mit dem Vereinspräsidenten Klaus-Dieter Fischer und Klaus Filbry, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung.

Eichin war nach eigenen Angaben in den letzten Tagen mit Vorschlägen für einen Schaaf-Nachfolger per Mail und SMS überhäuft worden. „Ich wusste garnicht, dass es so viele Trainer gibt“, sagte der 46-Jährige. Die Norddeutschen hatten am Mittwoch nach 14 Jahren überraschend die Trennung von Schaaf bekannt gegeben.

Beim Bundesliga-Spiel in Nürnberg am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) werden die bisherigen Co-Trainer Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach das Team betreuen. „Die Mannschaft ist fokussiert und will nach zwölf sieglosen Spielen endlich einen Erfolg erringen“, sagte Rolff: „Ich gehe davon aus, dass sie mit der gleichen Einstellung und dem gleichen Engagement zu Werke gehen wird wie in den letzten beiden Spielen.“ Dies sei auch im Sinne von Thomas Schaaf.

Verzichten müssen Rolff und Hönerbach am letzten Spieltag auf Aaron Hunt (Adduktorenprobleme), Özkan Yildirim (Sehnenentzündung im Fuß) und Philipp Bargfrede (Gelbsperre). Ob Hunt die USA-Reise der deutschen Nationalmannschaft in der kommenden Woche bestreiten kann, ist noch nicht geklärt. Dies soll nach eingehenden Untersuchungen entschieden werden.

sid

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