Unerlaubte Aufnahmen?

Intimes Webcam-Video von spanischem Profi-Coach geleakt - es kostet ihn wohl den Job

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Victor Sanchez ist als Trainer des FC Malaga suspendiert worden.
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Victor Sanchez ist als Trainer des FC Malaga suspendiert worden. Dem 43-Jährigen wurde ein im Netz kursierendes Schmuddel-Video zum Verhängnis.

  • Victor Sanchez ist Trainer des spanischen Zweitligisten FC Malaga.
  • Jetzt ist der 43-Jährige bis auf Weiteres von seinem Amt entbunden worden.
  • Der Grund soll ein Video sein, das ihn bei der Selbstbefriedigung zeigen soll.

Malaga/München - Victor Sanchez ist im spanischen Fußball durchaus ein Name. Der 43-Jährige trainierte bereits bekannte Klubs wie Deportivo La Coruna oder Betis Sevilla. Zu Beginn seiner Trainerkarriere war er Co-Trainer beim FC Sevilla. Auch ein Stopp beim griechischen Champions-League-Dauerteilnehmer Olympiakos Piräus steht in seiner Vita. Zuletzt war Sanchez Trainer beim FC Malaga in der zweiten spanischen Liga.

Victor Sanchez: Sex-Video des Trainers soll unerlaubt im Netz verbreitet worden sein

Beim andalusischen Verein ist er jetzt allerdings bis auf Weiteres suspendiert worden. Und das gar nicht mal unbedingt wegen Erfolglosigkeit - Sanchez wurde vielmehr ein Sex-Video zum Verhängnis. Auf dem Clip, der im Netz kursieren soll, entblößt sich der Coach angeblich vor seiner Webkamera und befriedigt sich dabei selbst. Dem britischen Guardian zufolge trägt er dabei lediglich ein Trainingshemd des FC Malaga. 

Offenbar wurde die Aufnahme ohne Sanchez‘ Wissen mitgeschnitten. Einen ähnlichen Fall hatte es vor einigen Jahren gegeben. Damals war dem Wrestling-Star Hulk Hogan eine Mega-Entschädigung zugesprochen worden, weil ein Internetportal ein Sex-Video von ihm unrechtmäßig verbreitet hatte.

Der Verein veröffentlichte auf der Klub-Homepage eine Erklärung. Darin heißt es, Victor Sanchez sei „aufgrund kürzlich entdeckter und noch nicht überprüfter Ereignisse“ von seinen Aufgaben entbunden. Die Freistellung gelte solange, „bis eine vollständige Untersuchung durchgeführt wurde.“

Victor Sanchez: „Video ist ein Verbrechen gegen meine Privatsphäre“

Sanchez selbst äußerte sich bereits bei Twitter zu dem Vorfall. In seinem Post sprach er „von einem Verbrechen gegen meine Privatsphäre“ sowie „Belästigung“ und „Nötigung“. Die Polizei kümmere sich nun um die Angelegenheit.

Weiter betonte er, es sei ebenfalls ein Verbrechen, intime Inhalte zu teilen oder zu verbreiten, ohne dass die betroffene Person ihre Einwilligung dazu gab. Abschließend bedankte er sich bei seinen Followern für ihr Verständnis und die Unterstützung.

Auch beim türkischen Erstligisten Besiktas Istanbul gab es einen Sex-Skandal um einen Jugendspieler.

mt

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