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Nur vager Zusammenhang von Wettskandal und Mordverdacht

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Es gibt nur einen vagen Zusammenhang zwischen dem Wettskandal und einer Mordserie bei Nürnberg.

Nürnberg - Der Verdacht, dass es zwischen dem Fußball- Wettskandal und einer rätselhaften Mordserie Zusammenhänge geben könnte, sind nach Informationen aus Nürnberger Justizkreisen nur sehr vage.

(Konkrete Angaben lehnte er Sprecher der Staatsanwaltschaft Nürnberg, Thomas Koch, allerdings ab. Auf Anfrage bestätigte er am Montag lediglich, dass ein im Zusammenhang mit dem Wettskandal genannter Name “auch bei den Ermittlungen der Sonderkommission Bosporus auftaucht“. Einzelheiten wollte der Sprecher nicht nennen. Die Sonderkommission mit Sitz in Nürnberg ermittelt seit Jahren in der sogenannten Dönermord-Serie, bei der zwischen den Jahren 2000 und 2006 ohne erkennbares Motiv acht Türken und ein Grieche mit derselben Waffe erschossen wurden.

Aus Kreisen der Nürnberger Justiz hieß es am Montag, die Berichte über einen Zusammenhang zwischen dem Skandal um verschobene Fußballspiele und der größten ungeklärten Mordserie Deutschlands seien “ziemlich aufgebauscht“. Justizsprecher Koch wollte diese Informationen nicht kommentieren. Derzeit gebe es dazu nichts mitzuteilen, betonte er. Das Bundeskriminalamt hatte am Vortag von einem laufenden Verfahren gesprochen, ohne Einzelheiten zu nennen.

Nach einem Bericht der “Nürnberger Abendzeitung“ (Montag) hatten Bochumer Sonderermittler am 7. Oktober ein Telefonat abgehört, in dem ein in Deutschland lebender Türke über einen Mord in seinem Heimatland sprach. Dabei habe er auch den Namen des Opfers und des mutmaßlichen Täters genannt. Die Polizei vermute nun, dass der in dem Telefonat genannte Verdächtige den Auftrag dafür von einem 42 Jahre alten Türken erhalten habe, der als Pate in der Wettmafia gelte. Der Anwalt des 42-Jährigen bestreitet dies allerdings nach “Spiegel“- Informationen.

dpa

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