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Jubel beim ÖFB-Team

EM 2021: Alaba & Co. historisch! Doch nun wartet auf Österreich ein Turnierfavorit

Österreich jubelt, David Alaba, Aleksandar Dragovic und Keeper Bachmann
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Österreich jubelt: Nach dem 1:0 gegen die Ukraine steht das ÖFB-Team im Achtelfinale der EM.

EM 2021: Österreich steht erstmals in seiner Geschichte im EM-Achtelfinale. Nach dem Sieg gegen die Ukraine wartet nun ein anderes Kaliber. Der Spielbericht.

Bukarest - „Oh, wie ist das schön!“ David Alaba ließ sich von den singenden Fans in der Kurve feiern, Franco Foda jubelte völlig gelöst in die Kamera. Ein Bundesliga-Duo hat Österreich in sein erstes EM-Achtelfinale* geführt. Dank des starken Vorlagengebers Alaba und Torschütze Christoph Baumgartner schaffte das Team des deutschen Trainers Foda am Montag in Bukarest mit dem 1:0 (1:0) gegen die Ukraine den dringend benötigten Sieg fürs Weiterkommen.

EM 2021: Mutige Österreicher belohnen sich dank Baumgartner

Österreich* hatte sich viel vorgenommen. Teamchef Foda kündigte bereits im Vorfeld der Partie an, die Initiative suchen und nicht auf Unentschieden spielen zu wollen. Dementsprechend mutig gingen die Österreicher auch ins Spiel. Die klaren Abschlüsse fehlten allerdings noch. Ein Volley von Leipzig Marcel Sabitzer landete ebenso über dem Kasten (7.) wie ein Kopfball von Leverkusens Aleksandar Dragovic (10.).

Mitte der ersten Halbzeit durfte Österreich dann das erste Mal jubeln. Der Noch-Münchner Alaba zog eine Ecke mit links scharf an den Fünfer, wo Christoph Baumgartner (Hoffenheim) klug das Bein dazwischen stellte und zum 0:1 einnetzte (21.). Die Ukraine* erhöhte, mit dem Gedanken, auf Platz drei abgerutscht zu sein, danach etwas das Risiko. Die Mannschaft von Trainer Andrij Schewtschenko verpasste es aber, zu vielversprechenden Abschlüssen zu kommen. Keeper Bachmann (Watford) entschärfte einen Malinovskyi-Schuss problemlos (29.)

EM 2021: Österreich verpasst zweites Tor - Baumgartner verletzt ausgewechselt

Bis zum Ende der ersten Halbzeit war Österreich nach wie vor die spielbestimmende Mannschaft, hatte insgesamt acht Ecken. Ukraines Torwart Georgiy Bushchan fischte einen sehenswerten Schlenzer von Konrad Laimer (Leipzig) aus dem Kreuzeck (37.). Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte der zuletzt noch gesperrte Marko Arnautovic die große Chance auf den zweiten Treffer, vergab aber erst frei stehend aus zwölf Metern kläglich (42.) und bekam dann nicht mehr genug Druck hinter seinen Abschluss (45.+2).

Zur Pause führte Österreich mit 1:0. Einziger Wermutstropfen für die Alpenkicker: Torschütze Baumgartner musste nach einem Zusammenprall verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Schalkes Alessandro Schöpf.

EM 2021: Österreich schlägt Ukraine - Achtelfinale gegen Italien

Im zweiten Durchgang war die Partie nicht mehr so einseitig wie noch in den ersten 45 Minuten, was insbesondere am etwas stärkeren Auftritt der Ukraine lag. Die klaren Chancen blieben für beide Teams aus. Nach einer knappen Stunde brachte sich Österreich beinahe um den Führungstreffer. Lainer prüfte Keeper Bachmann per unglücklichem Kopfball in Richtung eigenen Kasten (61.). Sonderlich viel sollte jedoch nicht mehr anbrennen.

In den Schlussminuten feierten die Fans aus der Alpenrepublik den historischen Erfolg ihrer Helden bereits mit lauten „Steht auf für Österreich“- und „Oh, wie ist das schön“-Gesängen. Ein Schuss des Ukrainers Roman Jaremtschuk von rechts flog am Tor vorbei (87.) - es war die einzige wirklich gefährliche Aktion im zweiten Durchgang von insgesamt sehr blassen Ukrainern. Ob deren drei Punkte zum Weiterkommen reichen, ist noch fraglich. Österreich kann das egal sein. Die Foda-Elf trifft im Achtelfinale nun auf Italien*. Anstoß ist am Samstag, 26. Juni, um 21 Uhr in London. (as) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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