UEFA: Real-Madrid-Beschwerde abgelehnt

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José Mourinho und Real Madrid sind mit ihrem Protest bei der UEFA gescheitert

Nyon - Die UEFA-Disziplinarkommission hat die Beschwerde Real Madrids wegen „unsportlichen Verhaltens“ gegen drei Profis des FC Barcelona zurückgewiesen. José Mourinho darf trotz seiner Sperre zur Pressekonferenz.

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Die Königlichen hatten Dani Alves, Sergio Busquets und Pedro  beschuldigt, mit ihrem Verhalten beim Halbfinal-Hinspiel der Champions League am vergangenen Mittwoch in Madrid (0:2) dafür gesorgt zu haben, dass Real-Spieler Pepe von Schiedsrichter Wolfgang Stark „ungerechtfertigterweise“ des Feldes verwiesen wurde.

Madrid forderte jeweils zwei Spiele Sperre. Noch nicht geprüft hat die UEFA die Forderung aus Madrid, die Barca-Spieler Seydou Keita, Victor Valdes und Javier Mascherano für je ein Spiel zu sperren, sowie gegen -Trainer Josep Guardiola vorzugehen, dessen „perfiden Plan“ die Spieler ja nur befolgt hätten.

Mourinho darf nur zur Pressekonferenz

Real-Trainer José darf beim Halbfinal-Rückspiel trotz seiner Sperre die Pressekonferenz nach Spielende besuchen. Mourinho hatte zuletzt erklärt, für ihn beginne ein Spiel mit der Pressekonferenz.

Von seiner Mannschaft muss sich Mourinho, der bei der 0: 2-Hinspielpleite in Madrid vom deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) auf die Tribüne geschickt worden war, im Stadion aber fernhalten.

So darf Mourinho weder auf der Bank sitzen noch vor dem Spiel in die Kabine von Real Madrid. Nach Betreten des Camp Nou muss Mourinho also direkt auf seinen Tribünenplatz.

sid

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