Spielerfrauen? Alle gleich …

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Sylvie van der Vaart.

London - Sie sind nach dem Weggang der Beckhams in die USA das bekannteste Fußball-Paar Europas: Rafael (27) und Sylvie (32) van der Vaart. Jetzt spricht die schöne Holländerin über das Leben als Spielerfrau.

 Er ist gerade von Real Madrid nach London zu den Tottenham Hotspur gewechselt, sie sitzt in der Jury der RTL-Show Deutschland sucht das Supertalent, managt nebenher den Umzug nach England. Im Welt-Interview sprach sie über Spielerfrauen, Karriere und Eifersucht.


Sylvie van der Vaart über:

das Nomadenleben mit Rafael und Sohn Damian (4): Ich habe das akzeptiert. Damian ist dieses Leben gewohnt. Er spricht fließend Deutsch, Englisch und Niederländisch, er ist flexibel und lernt viel Neues kennen.


ihre eigene Karriere: Rafael sagt immer: „Wenn ich mit Fußball aufhöre, kann ich von deinem Einkommen leben.“ Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mich nicht hinter meinem erfolgreichen Mann verstecken muss.

Spielerfrauen weltweit

Die schönsten Spielerfrauen der Welt

Angst vor Groupies: Wir sind beide nicht besonders eifersüchtig. Gucken darf er. Genau wie ich. Mehr nicht.

den Haushalt: Da macht Rafael nichts. Ich aber auch wenig, dafür haben wir Angestellte. Ich bügele allerdings gerne.

die Klischees über Spielerfrauen: Das mit dem gleichen Aussehen stimmt sogar. Bei der WM in Südafrika sind alle niederländischen Spielerfrauen mit einem Bus in den Zoo gefahren. Alle mit großen Sonnenbrillen, großen Handtaschen, Schmuck, High Heels. Und als wir ausstiegen, hielt neben uns ein anderer Bus, aus dem auch Frauen ausstiegen. Wir lachten und sagten: ,Guck mal, die sehen ja aus wie wir.’ Es waren die Freundinnen und Frauen der deutschen Spieler.

das Verhältnis zu anderen Spielerfrauen: Da gibt es weniger Verhältnis, als man denkt. Beim HSV war es gut, bei Real gleich null.

die Beckhams: Das Image von Victoria mag nicht das beste sein, aber sie hat Enormes geleistet. Sie hat eine Riesenkarriere gemacht. Sie braucht David nicht, ist unabhängig. Ohne sie wäre David heute nicht das, was er ist. Sie hat David erschaffen. Als Stilikone, als Star abseits des Platzes.

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