Stunk bei Real: Ronaldo mosert über Taktik

+
Cristiano Ronaldo (l.) ist nicht einverstanden mit der destruktiven Taktik von José Mourinho.

Madrid - Superstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid hat nach dem 0:2 im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Barcelona die Defensiv-Taktik von Trainer Jose Mourinho kritisiert.

 „Ob ich in einem solch defensiven Team wie Real Madrid spielen möchte? Nein, aber ich muss das umsetzen, was der Trainer von mir verlangt. Dennoch bin ich nicht zufrieden mit dem System, das wir gespielt haben“, sagte Ronaldo, der im dritten Teil des „Clasico“ im Schatten von Barcelonas Doppeltorschütze Lionel Messi stand.

Derweil hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) ein Disziplinar-Verfahren gegen Real Madrid und den FC Barcelona eröffnet. Am 6. Mai müssen sich beide Klubs vor der Kontroll- und der Disziplinarkommission der UEFA zu den Vorfällen in der hitzigen Partie erklären.

Schlechter Verlierer: Die Skandale und Eskapaden des José Mourinho

Schlechter Verlierer: Die Skandale und Eskapaden des José Mourinho

Bei Madrid hatte der portugiesische Defensivspieler Pepe von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) die Rote Karte wegen groben Foulspiels gesehen (61.). Pepes Landsmann und Trainer Jose Mourinho, der den Feldverweis mit höhnischem Beifall begleitet hatte und deshalb in der 63. Minute auf die Tribüne verbannt wurde, fiel mit Tiraden gegen Stark, die UEFA und Barcelonas Coach Pep Guardiola erneut negativ auf.

Mourinho ist nach seinem Platzverweis automatisch für das Rückspiel am kommenden Dienstag in Barcelona gesperrt, im Disziplinar-Verfahren droht „The Special One“ als Wiederholungstäter sogar eine längere Sperre. Real Madrid muss zudem das Verhalten der eigenen Fans im Bernabeu-Stadion verantworten. Einige Zuschauer hatten Gegenstände auf den Platz geworfen und waren aufs Spielfeld gelaufen.

Barcelonas Ersatztorwart Jose Pinto hatte sich in der Halbzeitpause mit Alvaro Arbeloa eine handgreifliche Auseinandersetzung vor dem Spielertunnel geliefert und daraufhin ebenfalls die Rote Karte gesehen. Auch sein Fall wird vor der Diziplinarkommission der UEFA verhandelt.

sid

Zurück zur Übersicht: Fußball

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT