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2:0 gegen Irak

Asien Cup: Stielike im Finale mit Südkorea

Young-Gwon Kim macht mit dem Tor zum 2:0 alles klar. Foto: Paul Miller
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Young-Gwon Kim macht mit dem Tor zum 2:0 alles klar.

Sydney - Geschafft: Mit dem deutschen Trainer Stielike kann Südkorea nun den Titel beim Asien-Cup holen. Es wäre der erste seit über 50 Jahren. Die Südkoreaner setzen sich mit Bundesliga-Beteiligung gegen Irak durch.

Uli Stielike steht mit der Fußball-Nationalmannschaft von Südkorea im Finale des Asien Cups. Das Team setzte sich am Montag in Sydney in der Runde der besten Vier gegen Irak mit 2:0 (1:0) durch und greift damit zum ersten Asien-Titel seit 1960. Jeong-Hyeop Lee in der 20. Minute und Young-Gwon Kim (50.) erzielten die Tore im Stadium Australia und machten die insgesamt sechste Endspielteilnahme perfekt.

Im Finale am Samstag ebenfalls in Sydney trifft Stielike mit seiner Mannschaft entweder auf Gastgeber Australien oder die Vereinigten Arabischen Emirate. Die beiden Teams stehen sich an diesem Dienstag gegenüber.

Gegen den Asienmeister von 2007 aus dem Irak bot Stielike drei Bundesliga-Legionäre in der Startformation auf. Neben Heung-Min Son von Bayer 04 Leverkusen vertraute der ehemalige DFB-Trainer Joo-ho Park vom FSV Mainz und Jin-Su Kim von 1899 Hoffenheim. Die Führung nach 20 Minuten gab dem Team und seinem Trainer erst einmal ein bisschen Ruhe. Nach einem Freistoß von Hoffenheims Kim von der rechten Seite traf Lee per Kopfb

Uli Stielike.

all. Stielike ballte an der Seitenlinie die rechte Faust.

Die Südkoreaner hatten in der ersten Hälfte mehr Spielanteile, ungefährlich waren aber auch die Iraker nicht, die sich im Viertelfinale erst in einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Iran durchgesetzt hatten. Südkorea war in der Verlängerung durch einen Son-Doppelpack gegen Usbekistan weitergekommen (2:0). Die Vorentscheidung gegen die bemühten Iraker fiel wenige Minuten nach der Pause, als Kim mit einem Drehschuss aus 17 Metern ins gegnerische Tor traf. Obwohl Südkoreas Torwart Jin-Hyeon Kim nicht immer sicher wirkte, gelang den Irakern kein Tor.

Kims Vorderleute warfen sich teilweise in die Bälle und machten ihrem Spitznamen Taeguk Warriors alle Ehre, während Stielike klitschnass im Regen von Sydney an der Seitenlinie mitlitt. Nach über fünf Minuten Nachspielzeit war es geschafft, erschöpft sanken die bei dem Turnier in Australien immer noch gegentorlosen Song & Co zu Boden. Auf den Tribünen feierten die südkoreanischen Fans in Regencapes den ersten Finaleinzug seit 1988.

dpa

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