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KSC siegt bei Schupp-Debüt 4:2 in Cottbus

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Der Cottbuser Torhüter Gerhard Tremmel kann in der Nachspielzeit den Schuss vom Karlsruher Alexander Iashwili zum Endstand von 2:4 nicht halten.

Cottbus - Im Montagsspiel der 2. Fußball-Bundesliga feierte der Karlsruher SC einen 4:2 (1:2) - Sieg bei Mitabsteiger FC Energie Cottbus und verbesserten sich auf Tabellenplatz zehn.

Matthias Langkamp (19. Minute), Christian Timm (53.), Lars Stindl (64.) und Alexander Iaschwili (90.+1) sorgten für den verdienten Erfolg des KSC. Die Lausitzer konnten trotz der zwei Geniestreiche von Jiayi Shao, der einen Eckball direkt verwandelte (36.) und per Hacke traf (43.) die zweite Heimpleite hintereinander nicht verhindern. Damit bleibt der FC Energie vorerst Liga-Mittelmaß.

Schupp setzte elf Tage nach seinem Amtsantritt schon mit den fünf Veränderungen in der Startelf ein erstes Zeichen. Der begnadigte Torwart Markus Miller gab sein Comeback, Verteidiger Dino Drpic musste aus disziplinarischen Gründen auf die Bank. Die Gäste begannen couragiert und brachten die Abwehr der Hausherren mehrfach in Verlegenheit. Kapitän Iaschwili traf nach schöner Kombination zunächst nur das Außennetz (10.). Neun Minuten später konnte Innenverteidiger Langkamp dann völlig freistehend einen Freistoß von Marco Engelhardt einköpfen. Kurz darauf hätte Christian Timm sogar erhöhen können, verzog aber.

Den Gastgebern, bei denen Markus Brzenska nach abgelaufener Rot- Sperre zurückkehrte und Neuzugang Marc-André Kruska debütierte, gelang eine halbe Stunde fast gar nichts. Doch dann drehte Shao mit zwei tollen Toren das Spiel. Zunächst segelte sein Eckball über den verdutzten Miller hinweg ins Tor, kurz vor der Pause lenkte Shao dann einen Schuss von Emil Jula ins Netz. Mit seinen Saisontoren Nummer vier und fünf zog der Chinese an der Spitze der Torjägerliste mit dem Duisburger Sandro Wagner gleich. Doch kurz nach der Pause schlugen die Karlsruher zurück, als Igor Mitreski einen Schuss von Timm unhaltbar abfälschte. Nachdem Emil Jula bei einem Pfostenschuss die erneute Cottbuser Führung verpasste (62.), machte es Stindl nach schöner Kombination auf der Gegenseite besser und ließ den KSC zum dritten Mal jubeln. Die Hausherren antworteten mit wütenden Gegenangriffen, doch Jula vergab vor dem 2:4 selbst beste Chancen.

dpa

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