Serbien kündigt Einspruch gegen UEFA-Urteil an

Serbiens Fußball-Präsident Tomislav Karadzic kündigte Revision für das UEFA-urteil an.

Belgrad - Serbien hat Einspruch gegen das UEFA-Urteil zum abgebrochenen EM-Qualifikationsspiel in Italien angekündigt. "Wir werden Beschwerde einlegen", sagte der Vorsitzende des serbischen Fußballverbandes, Tomislav Karadzic.

Die Frist für eine Berufung läuft am Montag ab. Die Disziplinarkommission des Europäischen Fußball-Verbandes (UEFA) hatte das wegen der Krawalle serbischer Hooligans abgebrochene EM-Spiel zwischen Italien und Serbien am Freitag mit 3:0 für Italien gewertet. Zudem wurde Serbien zu einem Spiel ohne Publikum verurteilt; eine weitere Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde zur Bewährung ausgesetzt. Serbien muss darüber hinaus eine Geldstrafe in Höhe von 120 000 Euro zahlen.

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"Es hätte auch schlimmer kommen können", titelte die Zeitung "Press" am Samstag. Die UEFA sei "gnädig" mit Serbien gewesen. "Die UEFA gab Serbien die letzte Chance", überschrieb "Blic" als größte Zeitung des Landes ihren Bericht. "Wir sind gut weggekommen", kommentierte die angesehene Zeitung "Politika" die UEFA-Entscheidung.

dpa

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