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Schwere Schiri-Fehler: FIFA schweigt

Frank Lampard erzielte ein "verkehrtes Wembley-Tor"
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Frank Lampard erzielte ein "verkehrtes Wembley-Tor"

Johannesburg - Die FIFA sieht trotz der gravierenden Fehlentscheidungen der Schiedsrichter in den WM-Achtelfinalspielen keinen Anlass zu einer Kurskorrektur.

Jeder Kommentar zu den in aller Welt mit großem Unverständnis und Unmut aufgenommenen Referee-Patzern wurde am Montag abgelehnt. “Es ist wie an allen Tagen, wir kommentieren die Entscheidungen der Schiedsrichter nicht“, sagte FIFA-Mediendirektor Nicolas Maingot am Montag in Johannesburg. Auch eine Diskussion über mögliche technische Hilfsmittel wie Video-Beweis oder Chip-Ball solle es derzeit nicht geben, hieß es vom Fußball- Weltverband. “Solche Pläne sind mir zur Zeit nicht bekannt“, wehrte Maingot alle Fragen ab.

Chip im Ball: So funktioniert das System

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FIFA-Präsident Joseph Blatter und der spanische Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission, Angel Maria Villar Llona, gingen am Montag auf Tauchstation. Von den wichtigsten FIFA-Persönlichkeiten seien keinen Stellungnahmen geplant. Stattdessen verwies Maingot auf einen Tag der Offenen Tür im Schiedsrichter-Quartier nahe Pretoria am morgigen Dienstag. Dort dürfen die Referees allerdings keine Kommentare zu ihren Leistungen oder den Auftritten ihrer Kollegen abgeben.

Am Sonntag hatte Referee Jorge Larrionda in Bloemfontein ein klares Tor der Engländer zum möglichen 2:2-Ausgleich gegen Deutschland nicht anerkannt. Wenige Stunden später erklärte der italienische Referee Roberto Rosetti im Soccer City Stadion von Johannesburg das 1:0 Argentiniens gegen Mexiko für gültig, obwohl Carlos Tevez deutlich im Abseits stand. Diese Szene war im Stadion auf der Videoleinwand in Zeitlupe zu sehen.

Strittige Situationen sollen laut FIFA-Beschluss eigentlich nicht als Wiederholung für die Stadion-Besucher eingespielt werden. “Da ist ein Fehler passiert. Wir wollen sicherstellen, dass dies nicht mehr passiert“, kommentierte Maingot die öffentlich gezeigte Zeitlupe, nicht aber den offensichtlichen Patzer des Referees.

dpa

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