Schröder: Lesbische Fußballerinnen haben "Vorreiterrolle"

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Familienministerin Kristina Schröder

Köln - Nach Ansicht von Familienministerin Kristina Schröder haben lesbischen Fußballerinnen eine "wichtige Vorreiterrolle übernommen". Für Männer sei der Weg in die Öffentlichkeit aktuell noch schwerer.

Das sagte die CDU-Politikerin im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus: „Aus meiner Kenntnis und durch meine Kontakte zur Frauenfußball-Nationalelf habe ich das Gefühl gewonnen, dass es inzwischen bei den Spielerinnen einen großen Stolz darüber gibt, gerade auch mit kritischen Themen wie Homosexualität unverkrampfter umzugehen als männliche Spieler.“

Das ist Ministerin Kristina Schröder

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Für die Männer sei „der Weg in die Öffentlichkeit aktuell vielleicht noch schwieriger als für weibliche“, sagte Schröder. Es gebe nicht nur in den Fanszenen teilweise „sehr seltsame Vorurteile“. Sie glaube aber nicht, „dass unsere Gesellschaft tatsächlich ein Problem im Umgang mit homosexuellen Fußballprofis hätte“.

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sid

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