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Real siegt, Barça stichelt, deutsche Gegner lassen Punkte

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Der FC Barcelona musste fast die komplette zweite Halbzeit ohne Thiago Alcantara auskommen.

Madrid - Real findet seine alte Form zurück, Barça-Coach Pep Guardiola stichelt in Richtung des Rivalen, die deutschen Europa-League-Gegner lassen Punkte: das spanische Fußball-Wochenende im Überblick.

Fußball-Nationalspieler Mesut Özil war zum Zuschauen verdammt, als sein Vertreter Karim Benzema beim 5:1 (3:1)-Sieg des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid gegen Real Sociedad San Sebastian seinen Torhunger wieder fand. Mit dem ersten Sieg in der Primera Division nach zwei Unentschieden behauptete der Tabellenführer drei Tage vor dem Hinspiel im Viertelfinale der Champions League bei APOEL Nikosia den Sechs-Punkte-Vorsprung auf Titelverteidiger FC Barcelona, der 2:0 (1:0) bei RCD Mallorca gewann.

Der Schlüssel zu Reals Erfolg war nach Meinung der spanischen Sportpresse Benzema. Weil der deutsche Spielmacher Özil nicht zur Verfügung stand, stellte der nach den jüngsten Vorfällen beim 1:1 beim FC Villarreal ebenfalls auf die Tribüne verbannte Trainer Jose Mourinho auf ein System mit zwei Angreifern um. Benzema traf zwei Mal (40., 49.), Sturmpartner Gonzalo Higuain ein Mal (6.).

Cristiano Ronaldo erzielte seine Saisontore Nummer 34 und 35 (32., 56.) und zog damit mit Weltfußballer Lionel Messi gleich, der Barca auf Mallorca in der 25. Minute in Führung gebracht hatte. In der Schlussphase staubte Abwehrspieler Gerard Pique nach einem Pfostentreffer von Messi zum 2:0 ab (79.). Und Messi ließ auch an der Konsole nichts anbrennen: Vor dem Spiel sicherte er sich mit Reservist Marc Muniesa die teaminterne Meisterschaft.

Auch, dass Thiago Alcantara nach einem unabsichtlichen Handspiel vom Platz flog (Gelb-Rot, 57.), konnte den spanischen Meister nicht stoppen. Trainer Pep Guardiola vermied jedoch jegliche Kritik am Unparteiischen.

„Seit einiger Zeit werden die Schiedsrichter nicht mehr respektiert. Wir sind jetzt schon so weit, dass alle Entscheidungen in Zweifel gezogen werden“, sagte Guardiola. Das war auch eine nette Stichelei in Richtung Madrid, das in Villarreal den Referee für den Punktverlust verantwortlich gemacht hatte - und zum Teil übel verunglimpfte. Nach dem Auftritt gegen San Sebastian verweigerten Coach Mourinho und seine Spieler deshalb jeden Kommentar zum Spiel.

Guardiola indes stichelte weiter, als er, ganz Sportsmann, zu mehr Fairness im Umgang mit den Schiedsrichtern aufrief: „Wir sollten zu Respekt zurückfinden und nicht tiefer in diesen Strudel geraten.“ Den siebten Sieg in Folge nannte Guardiola „wichtig“ - besonders mit Blick auf das Duell in der Königsklasse am Mittwoch beim italienischen Spitzenreiter AC Mailand. „Darauf können wir uns jetzt in aller Ruhe vorbereiten“, sagte er.

In Madrid schwiegen sie derweil, einzig Klublegende Emilio Butragueno, der als Real-Klubdirektor tätig ist, wollte sich äußern. Es sei die „richtige Wahl“ gewesen, nach Villarreal nichts mehr zu sagen, meinte er. Jetzt hoffe man, dass die Schiedsrichter in den verbliebenen neun Spielen „keine Fehler mehr machen“. Die Medien feierten derweil den „Dreizack“ (Marca) Ronaldo-Higuain-Benzema, der es wettbewerbsübergreifend nun auf 92 Tore bringt. Den Rekord hält, natürlich, Barca. Messi, Thierry Henry und Samuel Eto'o trafen 2008/09 zusammen 100 Mal.

Der frühere Weltpokalsieger Atletico Madrid verpatzte am Sonntag seine Generalprobe für das erste Europa-League-Duell mit Hannover 96. Vier Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel in Madrid verlor der Europa-League-Sieger von 2010 beim abstiegsgefährdeten Klub Real Saragossa 0:1 (0:0). Das Gegentor durch einen Elfmeter von Antonio Galdeano Benitez kassierte Atletico in der Nachspielzeit.

Auch Athletic Bilbao musste vor dem Aufeinandertreffen mit Schalke 04 einen Rückschlag in der Liga hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Marcelo Bielsa führte im Spiel gegen den Abstiegskandidaten Sporting Gijon durch einen Treffer von Oscar de Marcos (77.) bis kurz vor Schluss. Doch in der 90. Minute gelang Lora Alberto noch der überraschende Ausgleich für die Gäste.

sid

Alle Weltfußballer seit 1982

Alle Weltfußballer seit 1982

2013: Cristiano Ronaldo (Portugal) © AFP
2012 Lionel Messi (Argentinien)
2012 Lionel Messi (Argentinien) © AP
2011 Lionel Messi (Argentinien)
2011 Lionel Messi (Argentinien) © dpa
2010 Lionel Messi (Argentinien)
2010 Lionel Messi (Argentinien) © Getty
2009 Lionel Messi (Argentinien) © Getty
2008 Cristiano Ronaldo (Portugal) © Getty
2007 Kaka (Brasilien) © Getty
2006 Fabio Cannavaro (Italien) © Getty
2005 Ronaldinho (Brasilien) © Getty
2004 Ronaldinho (Brasilien) © Getty
2003 Ronaldo (Brasilien) © Getty
2002 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
2001 Luis Figo (Portugal) © Getty
2000 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
1999 Rivaldo (Brasilien) © Getty
1998 Zinedine Zidane (Frankreich) © Getty
1997 Ronaldo (Brasilien) © Getty
1996 Ronaldo (Braslien) © Getty
1995 George Weah (Liberia) © Getty
1994 Romario (Brasilien) © Getty
1993 Roberto Baggio (Italien) © Getty
1992 Marco van Basten (Niederlande) © Getty
1991 Lothar Matthäus (Deutschland) © Getty
1990 Lothar Matthäus (Deutschland) © Getty
1989 Ruud Gullit (Niederlande) © Getty
1988 Marco van Basten (Niederlande) © Getty
1987 Ruud Gullit (Niederlande) © Getty
1986 Michel Platini (Frankreich) © Getty
1985 Michel Platini (Frankreich) © Getty
1984 Diego Maradona (Argentinien) © Getty
1983 Zico (Brasilien) © Getty
1982 Paolo Rossi (Italien) © Getty

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