Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mesut Özil: Hungrig auf alle Titel

+
Mesut Özil (r.) wechselte in der vergangenen Saison von Werder Bremen zu Real Madrid.

Madrid - Nationalspieler Mesut Özil wurde vom Weltverband FIFA als möglicher Weltfußballer nominiert. Den Spielmacher von Real Madrid interessieren andere Trophäen allerdings viel mehr.

Er steht zwar auf der Liste, doch bei der Wahl zum Weltfußballer muss Mesut Özil aller Voraussicht nach Superstars wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo (noch) den Vortritt lassen. Die Trophäe, die am 9. Januar in Zürich vergeben wird, interessiert den Nationalspieler aber ohnehin nur am Rande. Der Profi des spanischen Rekordmeisters Real Madrid möchte viel lieber am 19. Mai in München und am 1. Juli in Kiew feiern.

„Bis jetzt waren wir immer im Halbfinale oder Finale. Am Ende haben wir immer versagt. Doch für nächstes Jahr bin ich positiver Dinge, weil wir eine sehr junge Mannschaft haben, die erfolgshungrig ist“, sagte der 23-jährige Özil mit Blick auf die EM im kommenden Jahr in Polen und der Ukraine: „Man sieht das auch daran, dass wir alle zehn Qualifikations-Spiele gewonnen haben. Und unser Ziel ist natürlich, Titel zu holen - und ich bin auch davon überzeugt.“

Der gebürtige Gelsenkirchener weiß zwar, dass die Konkurrenz groß sein wird - dennoch versprüht der Spielmacher großen Optimismus. „Ich glaube, zu den Favoriten gehören Holland, und Spanien vor allem. Sie spielen seit Jahren sehr gut zusammen“, sagte Özil: „Aber wir schauen auf uns, und ich bin auch davon überzeugt, dass wir Europameister werden können.“

Sahins Vorgänger: Diese Deutschen spielten bei Real Madrid

Diese Deutschen spielten bei Real Madrid

Nach Sami Khedira (links) ist Mesut Özil der zweite Deutsche im aktuellen Starensemble von Real Madrid. Vor ihnen standen schon sechs Profis aus Deutschland bei den “Königlichen“ unter Vertrag. Zeitraum © dpa
Günter Netzer spielte von 1973 bis 1976 in Madrid. Er absolvierte 85 Spiele und schoß 9 Tore. Netzer gewann mit Real 1975 das "Double" und 1976 die Meisterschaft. © dpa
Paul Breitner spielte von 1974 bis 1977 bei Real. Seine Bilanz: 84 Spiele und 9 Tore. Breitner gewann mit den "Königlichen" 1975 die spanische Meisterschaft und den Pokal. 1976 verteidigte er mit Real die Meisterschaft. © dpa
Uli Stielike spielte von 1977 bis 1985 bei den Königlichen. In dieser Zeit stand er 215 mal auf dem Platz und traf 41 mal. Mit Real Madrid wurde er 3 mal Spanischer Meister (1978, 1979, 1980) und 1985 UEFA-Pokalsieger. © Getty
Bernd Schuster spielte von 1988 bis 1990 für die "Königlichen". Seine Bilanz: 61 Einsätze und 13 Tore. Als Spieler gewann er mit Real 1989 und 1990 die spanische Meisterschaft. Von 2007 bis 2008 trainierte er den Verein später. Er holte mit Real einmal die spanische Meisterschaft sowie den spanischen Supercup. © dpa
Bodo Illgner spielte von 1996 bis 2001 bei Real. Er brachte es dort auf 91 Einsätze. Der Keeper schoss kein Tor. Er wurde mit den Madrilenen zweimal (1997 und 2001) spanischer Meister, holte zweimal die Champions League (1998 und 2000). Außerdem gewann Illgner mit Real 1998 auch den Weltpokal. © dpa
Christoph Metzelder spielte von 2007 bis 2010 bei Real. Er brachte es in dieser Zeit auf 23 Einsätze, schoss aber kein Tor. Er holte mit dem Verein 2008 sowohl die spanische Meisterschaft als auch den Supercup. © dpa
Sami Khedira wechselte im Kuli 2010 zu Real. er absolvierte dort noch kein Pflichtspiel. Sein Debüt für seinen neuen Verein gab er am 13. August 2010 gegen den FC Bayern München in einem Testspiel (im Duell gegen Franck Ribéry, rechts). © dpa
Mesut Özil gab am 17. August seinen Wechsel zu Real Madrid bekannt. Er verließ den Verein im Sommer 2013 und wechselte für 50 Millionen Euro zum FC Arsenal. © dpa
Und gleich der nächste Deutsch-Türke aus dem Ruhrpott, den es zu den Königlichen zog: Nuri Sahin gab am 9. Mai 2011 bekannt, dass er in Madrid einen Vertrag bis 2017 unterschrieben hat. Nach einem Jahr ließ er sich aber schon wieder nach Liverpool verleihen. Auch dort wurde er nicht glücklich und wechselte im Januar 2013 zu Borussia Dortmund. © dpa
Toni Kroos, Real Madrid
Am 17. Juli 2014 wurde der Wechsel von Toni Kroos vom FC Bayern zu Real Madrid bekannt gegeben. Der Weltmeister erhält bei den Königlichen einen Sechs-Jahres-Vertrag. © dpa

Auf den europäischen Thron möchte Özil auch mit seinem Klub. Schließlich werden 2012 zehn Jahre seit dem bisher letzten Triumph der Königlichen im Finale der Champions League (2:1 gegen Bayer Leverkusen) verstrichen sein. Wie der ganze Klub lechzt auch Özil nach dem Titel - trotz der Rivalen aus Barcelona, Manchester oder München.

„Natürlich gibt es einige Mannschaften, aber wir schauen generell auf uns. Wir haben viel Potenzial, und unser Ziel ist es, die Champions League zu gewinnen. Dafür werden wir alles geben“, sagte der frühere Profi des Bundesligisten Werder Bremen, der die Hanseaten im August 2010 für 15 Millionen Euro Ablöse Richtung Spanien verlassen hatte: „Unser Ziel muss es sein, alle Titel zu gewinnen. Real Madrid ist der größte Verein.“

Eine entscheidende Rolle auf dem Weg zum Erfolg in der Königsklasse wird nach Ansicht Özils Real-Trainer Jose Mourinho spielen. Der umstrittene Portugiese ist laut Özil über alle Zweifel erhaben: „Mourinho ist einmalig. Er ist für mich der beste Trainer der Welt. Man sieht, er ist immer erfolgshungrig und hat in den letzten Jahren viele Titel geholt. Und ich hoffe, wir holen diese Saison noch mehr Titel mit ihm. Davon bin ich auch überzeugt.“

Facebook: Diese DFB-Stars haben die meisten Fans

Facebook: Diese DFB-Stars haben die meisten Fans

Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Mesut Özil ist im Internet der beliebteste unserer WM-Stars. Der Shootingstar von Real Madrid hat auf Facebook unfassbare 10.002.003 Fans! Bei diesen deutschen WM-Spielern sagen am meisten Internet-User "Gefällt mir" (Stand 12. 6. 2012, 15 Uhr - gezählt wurde die jeweils größte Gruppe zu jedem Sportler): © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Tim Wiese: 70.958 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Jerome Boateng: 263.456 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Bastian Schweinsteiger: 1.572.804 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Toni Kroos: 543.376 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Philipp Lahm: 1.127.190 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Per Mertesacker: 133.411 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Manuel Neuer: 1.364.009 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Sensationell: Thomas Müller hat 1.151.071 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Miroslav Klose: 435.253 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Lukas Podolski: 1.432.826 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Holger Badstuber: 262.170 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Sami Khedira: 1.467.088 Fans © Getty
Diese DFB-Stars haben die meisten Freunde
Mario Gomez: 1.242.480 Fans © Getty
Lars Bender: 28.268 Fans © dpa
Ron-Robert Zieler: 22.429 Fans © dpa
Benedikt Höwedes: 110.814 Fans © dpa
Marcel Schmelzer: 88.037 Fans © dpa
Mario Götze: 1.732.605 Fans © dpa
Marco Reus: 1.052.443 Fans © dpa
Ilkay Gündogan: 196.613 Fans © dpa
André Schürrle: 77.590 Fans © dpa
Mats Hummels: 543.505 Fans © dpa

Mourinho war dagegen in den vergangenen Wochen nicht immer von Özil überzeugt. Der Deutsch-Türke saß beim Tabellenführer der Primera Division zuletzt mehrfach auf der Reservebank, kämpft mit dem Brasilianer Kaka um den Platz in der Stammelf und geriet vonseiten der Medien in die Kritik. Dennoch trübt das offensichtlich nicht die Stimmung Özils, der sich nach wie vor sehr wohl beim Hauptstadtklub fühlt.

„Ich spiele bei dem größten Verein der Welt, gehöre auf jeden Fall zu den Stammkräften und genieße das Vertrauen meines Trainers“, sagte der U21-Europameister von 2009: „Wir sind wie eine kleine Familie. Das sieht man, wenn man in der Kabine ist. Wir lachen viel. Man sieht das auch daran, wie wir spielen - wir sind sehr erfolgreich im Moment. Und ich bin froh, ein Teil der Mannschaft zu sein.“

Einen seiner Mannschaftskameraden sieht Özil bei der Wahl zum Weltfußballer ganz vorne. „Ich denke, Cristiano Ronaldo ist oben dabei, und ich drücke ihm natürlich die Daumen“, sagte der frühere Schalker, der sich auch andere Teamkollegen als Gewinner vorstellen kann: „Ich glaube, Iker Casillas ist seit Jahren der beste Torwart der Welt. Dieses Jahr sind viele Spieler von Real Madrid dabei, und ich hoffe natürlich, dass einer von Real Madrid gewinnt.“

sid

Kommentare