Ziege nach Schlappe vor Rauswurf - Aue siegt

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Der Fürther Nicolai Müller (vorne) kämpft mit Kevin Schlitte von Erzgebirge Aue um den Ball.

München - Die Tage von Christian Ziege als Trainer von Arminia Bielefeld scheinen gezählt. Erzgebirge Aue ist nicht zu stoppen.

Zum Auftakt des 10. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga kassierte das seit sechs Spielen sieglose Schlusslicht eine bittere 1:2-Heimpleite im Kellerderby am Freitag gegen den 1. FC Union Berlin und verschärfte damit die Lage um ihren glück- und erfolglosen Trainer.


Aue nicht zu stoppen

Nicht zu stoppen ist Erzgebirge Aue. Nach dem 2:1 im Verfolgerduell mit der SpVgg Greuther Fürth kletterten die Sachsen als Tabellenzweiter auf einen direkten Aufstiegsplatz. Der FSV Frankfurt unterstrich mit dem 2:0 gegen den SC Paderborn seine gute Form und verbesserte sich zunächst auf den fünften Rang. “Zwei Siege aus drei Spielen“, lautete das Ultimatum der Bielefelder Bosse für Arminen-Coach Ziege, der nach der achten Saisonpleite nun am kommenden Samstag in Augsburg zum Siegen verdammt ist. Berlin feierte dank der Tore von Dominic Peitz (61.) und Karim Benyamina (73.) saisonübergreifend den ersten Auswärtssieg seit über einem Jahr und verschaffte sich etwas Luft im Abstiegskampf.


Für die maßlos enttäuschenden Bielefelder traf Besart Berisha (63.). Drei Tage nach dem Pokal-K.o. gegen Augsburg musste Fürth auch in der Liga einen herben Dämpfer verkraften. Mit der ersten Heimniederlage der Saison verpassten die Franken den möglichen Sprung auf den zweiten Platz. Marc Hensel (12.) und Enrico Kern (58.) stellten den verdienten Sieg des seit sieben Spielen ungeschlagenen Aufsteigers sicher. Für Fürth traf Edgar Prib (14.).

Mit dem FSV Frankfurt geht es weiter nach oben. Nach dem vierten Saison-Heimsieg schnuppern die Hessen als vorläufiger Tabellenfünfter an den Aufstiegsplätzen. Mike Wunderlich (51.) und Mario Fillinger in der Nachspielzeit erzielten die Tore für den FSV. Paderborn wartet immer noch auf den ersten Auswärtspunkt in dieser Saison.

dpa

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