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Verletzung schwerer als gedacht

Götzes Saisonstart bei Bayern in Gefahr

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Mario Götze verpasste wegen seiner Verletzung das Champions-League-Finale.

München - Schlechte Nachricht für den Triple-Gewinner: Mario Götze wird dem FC Bayern womöglich beim Bundesliga-Auftakt fehlen. Franz Beckenbauer sagt den Münchnern derweil eine große Zukunft voraus.

Der erste kleine Dämpfer kam bereits am Montag. Mario Götze, 37 Millionen Euro teuer, wird dem FC Bayern zunächst nicht zur Verfügung stehen können. Der Mittelfeldspieler gilt als Wunschspieler des neuen Trainers Pep Guardiola, wenn dieser am 26. Juni sein erstes Training an der Säbener Straße leitet, wird Götze aber nur die Reha-Abteilung beim Triple-Gewinner beschäftigen. Der prominente Neuzugang muss einen Muskelbündelriss auskurieren - er wird wohl auch den Bundesliga-Auftakt am 9. August verpassen.

Der FC Bayern dürfte es einstweilen verkraften, er hat sich ja auch ohne Götze „unsterblich gemacht“, wie Franz Beckenbauer der tz sagte. Der „Kaiser“ ging sogar so weit zu behaupten, dass es den Münchnern gelingen könnte, noch einmal eine Saison derart überragend zu gestalten, wie die soeben beendete. „Die Mannschaft ist auf einem guten Weg, das nochmal zu schaffen“, sagte Beckenbauer, ja, er könne sich vorstellen, „dass sie das sogar nochmal wiederholen können.“ Es wäre auf alle Fälle ein Novum. Weltweit.

Kern der Mannschaft bleibt zusammen

Beckenbauer hält es nicht mal für ausgeschlossen, dass Bayern München „vielleicht schon im nächsten Jahr“ erneut das Triple holt, da müsse man halt mal schauen, sagte er, „wie der neue Trainer die Mannschaft hinbekommt“. Auch das wäre einzigartig, denn noch keine Mannschaft hat die Champions League in aufeinanderfolgenden Jahren gewonnen, auch keine, die von Pep Guardiola betreut wurde. Doch der Katalane bekommt laut Beckenbauer „eine intakte Winner-Mannschaft“, bei der er „nicht großartig“ etwas verändern muss.

Und es ist eine Mannschaft, die nahezu intakt bleibt. Bislang stehen Anatoli Timoschtschuk (Zenit St. Petersburg) und Nils Petersen, der fest zu Werder Bremen wechselt, als Abgänge fest. Daniel van Buyten und Claudio Pizarro sind die einzigen Spieler, deren Verträge auslaufen, beide werden wohl ein weiteres Jahr bleiben.

Der Kern der Mannschaft ist bis mindestens 2015 gebunden, Holger Badstuber, Javi Martinez und Thomas Müller sogar bis 2017; und in diesen Tagen wird auch Franck Ribery ein entsprechend datiertes Papier gegenzeichnen.

Bleibt zunächst die Frage: Wird Robert Lewandowski nach Jan Kirchhoff und Götze der dritte Neue für die kommende Saison? Und wenn ja, was passiert mit Mario Gomez? Sein Berater dementierte am Wochenende auf Anfrage des SID, dass es Kontakte zu anderen Klubs gebe, Sportvorstand Matthias Sammer versicherte, dass der Angreifer (Vertrag bis 2016) „nicht zur Debatte“ stehe. Aber, sagt zumindest Beckenbauer, „wenn du einen Lewandowski bekommen kannst, dann musst du ihn auch holen“. Der FC Bayern kann, die Frage ist: wann?

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Einstweilen wünscht sich auch Beckenbauer, dass Trainer Jupp Heynckes München erhalten bleibt, wenn auch nicht in leibhaftiger Form. „Eigentlich müsste man ihm in München ein Denkmal errichten“, hat Bastian Schweinsteiger gesagt, auch Beckenbauer hielte dies für angebracht und schlägt ein „Denkmal auf dem Marienplatz“ vor. Einer derartigen Heldenverehrung dürfte sich Heynckes wohl erwehren, wenn er sich am Dienstag (12.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz vom FC Bayern verabschiedet, wird er höchstens nochmal betonen, dass seine wahre Liebe Mönchengladbach ist.

Was aber nicht heißt, dass Heynckes diese Mannschaft des FC Bayern, die er in den vergangenen zwölf Monaten zur momentan wohl besten der Welt geformt hat, nicht in sein Herz geschlossen hätte. Er hat außerdem betont: Wenn die UEFA den besten Spieler Europas kürt und später dann der Weltfußballer 2013 gewählt wird, kommen dafür nur vier Spieler infrage, selbstverständlich vier seiner Spieler - Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller oder Franck Ribery. Am Ende wird es dann wohl doch wieder Lionel Messi (FC Barcelona) werden.

Davon abgesehen ist Messi der einzige Spieler, den sich Franz Beckenbauer noch wünschen würde für die derzeitige Mannschaft des FC Bayern: „Er wäre der Einzige, der mir noch einfällt.“

sid

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