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Mölders lässt Frankfurt hoffen - Koblenz verliert

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Der Frankfurter Sascha Mölders jubelt über sein Tor zum 2:1.

München - Der FSV Frankfurt und Rot-Weiß Oberhausen können durchatmen, für TuS Koblenz geht das Zittern weiter.

Zum Auftakt des 28. Spieltags setzte Frankfurt mit dem 2:1-Sieg am Freitag gegen Aufsteiger 1. FC Union seinen Aufwärtstrend fort und zog mit dem Tabellen-15. Hansa Rostock nach Punkten gleich. Oberhausen machte mit dem 2:1 beim SC Paderborn einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib. Der große Verlierer im Abstiegskampf war der Tabellenvorletzte Koblenz, das mit dem 1:4 beim MSV Duisburg nach zwei Niederlagen in Folge wieder leer ausging.

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“Wenn wir nicht an unsere Leistungsgrenzen gehen, haben wir keine Chance. Das war ein bitterer Abend für uns“, stellte FSV-Trainer Petrik Sander nach der Partie enttäuscht fest. Mit dem ersten Auswärtssieg seit dem 1:0 am 2. Oktober 2009 in Koblenz kam Oberhausen dem Klassenverbleib ein großes Stück näher. Der Grieche Dimitros Pappas machte in der Schlussminute den RWO-Sieg perfekt. In der Nachspielzeit vergab Paderborns Enis Alushi das 2:2, als er einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte. Sören Brandy (76.) hatte Oberhausens Führung durch Marcel Landers (14.) ausgeglichen.

Frankfurt ist seit fünf Heimspielen ungeschlagen und machte im Abstiegskampf weiteren Boden gut. Der Brasilianer Cidimar (23.) mit seinem achten Saisontreffer zum 1:1-Ausgleich und Sascha Mölders (73.) mit seinem ersten Saisontor machte den FSV-Erfolg perfekt. Die Berliner warten bereits seit fünf Partien auf einen Sieg, beendeten aber immerhin durch das Führungstor von Karim Benyamina (3.) ihre Torflaute von zuvor drei Spielen ohne eigenen Treffer. “Das war eine schöne Rückkehr“, sagte FSV-Keeper Daniel Ischdonat, der nach zwei Jahren erstmals wieder im Tor stand.

Nach zwei Siegen in Folge konnte Koblenz seinen Aufwärtstrend in Duisburg nicht fortsetzen. Die Mannschaft von Trainer Sander war im Angriff zu harmlos, um die MSV-Defensive ernsthaft in Gefahr zu bringen. Srdjan Baljak (26.), Olcay Sahan (48.), Frank Fahrenhorst (64.) und Francisco Caiuby (87.) sorgten nach zuletzt zwei Niederlagen wieder für Ruhe bei den “Zebras“, bei denen Trainer Milan Sasic in dieser Woche mit seinem rauen Führungsstil für heftigen Wirbel gesorgt hatte. Den Koblenzer Treffer erzielte Matej Mavric (49.), der einen 35-Meter-Freistoß von Daniel Gunkel unhaltbar für MSV-Keeper Tom Starke abfälschte.

dpa

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