Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ex-Trainer mit "ironischem Staunen"

Magath verspottet Medien

+
Felix Magath wäre in den letzten Wochen viel herumgekommen, wenn die Gerüchte um seine Person stimmen würden.

Köln - Trainer Felix Magath wurde seit seiner Entlassung mit vielen Vereinen in Verbindung gebracht. Auf mögliche Wechsel reagierte er nun auf seiner Facebook-Seite mit viel Spott.

Der beim VfL Wolfsburg entlassene Trainer-Manager Felix Magath hat mit Spott und beißender Ironie auf Meldungen über angebliche Verhandlungen mit potenziellen neuen Arbeitgebern reagiert. „Es befällt mich ein ironisches Staunen, wenn ich von eigenen Aktivitäten erst aus den Medien erfahre, weil ich selber nicht das Vergnügen hatte, an so manch geschildertem Ort anwesend zu sein“, schrieb Magath auf seiner Facebook-Seite.

In den letzten Tagen hatten Gerüchte über angebliche Verhandlungen mit dem Bundesligisten FC Augsburg und dem Hauptstadtklub Al-Dschasira Abu Dhabi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die Runde gemacht. „Es wird berichtet, in welchen Restaurants ich angeblich mit wem verabredet bin, in welch nahen wie fernen Orten dieser Welt ich gesichtet werde, um dieses und jenes zu tun“, schrieb der 59-Jährige, der am 25. Oktober bei den „Wölfen“ wegen Erfolglosigkeit entlassen worden war: „Über Gesprächspartner und Vertragsverhandlungen wird munter spekuliert und es wird vermeldet, wo es nichts zu vermelden gibt. Da muss ich offensichtlich ganz schön unterwegs sein.“

Laut eigener Aussage stehe ein Engagement bei einem Fußball-Klub in naher Zukunft nicht in Aussicht. „Ich möchte Euch eines versichern: Ich schätze die Facebook-Gemeinde und ihre Diskussionsfreudigkeit, weiß um Euer Interesse. Daher werde ich Euch hier selbstverständlich mitteilen, wenn es etwas mitzuteilen gibt“, so Magath.

Die schnellsten Trainerentlassungen seit 1999

Die schnellsten Trainerentlassungen seit 1999

Bundestrainer, wie aktuell Joachim Löw, sitzen in der Regel fest im Sattel. Schwerer haben es da die Bundesliga-Trainer. Besonders wenn die ersten Spiele verloren gehen, wird der Coach meist als erstes hinterfragt. Sehen Sie hier die Trainerentlassungen seit 1999 und in welcher Situation sie den Verein verlassen mussten. © getty
1999/2000: Jörg Berger, Eintracht Frankfurt, 17. Spieltag, 18. Platz, 9 Punkte. © getty
2000/01: Andreas Zachhuber, Hansa Rostock, 3. Spieltag, 18. Platz, 0 Punkte. © getty
2001/02: Frank Pagelsdorf, Hamburger SV, 6. Spieltag, 12. Platz, 5. Punkte. © getty
2002/03: Andreas Brehme, 1. FC Kaiserslautern, 3. Spieltag, 16. Platz, 1 Punkt. © dpa
2003/04: Armin Veh, Hansa Rostock, 8. Spieltag, 14. Platz, 5 Punkte. © dpa
2004/05: Jupp Heynckes, Schalke 04, 4. Spieltag, 17. Platz, 3 Punkte. © dpa
2005/06: Klaus Augenthaler, Bayer Leverkusen, 4. Spieltag, 12. Platz, 4 Punkte. © getty
2006/07: Peter Neururer, Hannover 96, 3. Spieltag, 18. Platz, 0 Punkte. © dpa
2007/08: Petrik Sander, Energie Cottbus, 6. Spieltag, 18. Platz, 2 Punkte. © getty
2008/09: Jos Luhukay, Borussia Mönchengladbach, 7. Spieltag, 18. Platz, 3 Punkte. © getty
2009/10: Jörn Andersen, FSV Mainz 05, vor Saisonbeginn, nach der Pleite im DFB-Pokal gegen Lübeck. © dpa
2010/11: Christian Gross, VfB Stuttgart, 7. Spieltag, 18. Platz, 3 Punkte. © getty
2011/12: Michael Oenning, Hamburger SV, 6. Spieltag, 18. Platz, 1 Punkt. © getty
2012/13: Felix Magath, Vfl Wolfsburg, 8. Spieltag, 18. Platz, 5 Punkte © dpa

Mit den Wolfsburgern, die der ehemalige Nationalspieler und zweimalige Vize-Weltmeister 2009 als Trainer noch zur Meisterschaft geführt hatte, holte er in dieser Saison aus den ersten acht Spielen nur fünf Punkte. Den Managerposten bei den Niedersachsen hat mittlerweile Klaus Allofs übernommen.

sid

Kommentare