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Luhukay: "Sie haben uns unglaublich geärgert"

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Jan-Ingwer Callsen-Bracker (r) köpfte das 2:1 für Augsburg

Augsburg/München - Lobende Worte für Erzgebirge Aue, wichtige Punkte für den FC Augsburg - nach ihrem Kraftakt im Zweitliga-Spitzenspiel atmen die Schwaben erleichtert auf.

“Sie haben uns unglaublich geärgert, unglaublich alles abverlangt“, gestand Augsburgs sichtlich geschaffter Coach Jos Luhukay nach dem 2:1 (0:0) am Montagabend gegen den starken Neuling. Aues Coach Rico Schmitt stand nach dem einmal mehr beeindruckenden Auftritt am Ende mit leeren Händen dar. “Ich hoffe nicht, dass wir noch viele Spiele haben, in denen wir nur Komplimente bekommen für unser Spiel.“

"Alle schrecklich außer Marcel Reif": Die beliebtesten Fußball-Meinungen

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In der Bundesliga finde ich Bayern München scheiße, aber in der Champions League halte ich schon zu ihnen. © Getty
Ich finde den Van Gaal merkwürdig, aber er kann die Spieler offenbar erreichen. © Getty
Die Stimmung im Olympiastadion in München war ja nie besonders, aber architektonisch ist es das schönste Stadion. © Getty
Ich finde den SC Freiburg irgendwie sympathisch. © Getty
Ich finde den FC St. Pauli irgendwie sympathisch. © Getty
Ich finde den FSV Mainz irgendwie sympathisch. © Getty
VIP-Lounges in der Bundesliga – das hat doch mit Fußball nichts mehr zu tun. © Getty
Diese Interviews direkt nach einem Fußballspiel – mir tun die Spieler immer leid. © Getty
Hertha BSC ist mir zu prollig. © Getty
FC-Bayern-Fans wollen immer zu den Gewinnern gehören. © Getty
In Hamburg sind die Erwartungen an die Mannschaft so groß wie sonst nirgendwo. © Getty
In Köln sind die Erwartungen an die Mannschaft so groß wie sonst nirgendwo. © Getty
In Berlin sind die Erwartungen an die Mannschaft so groß wie sonst nirgendwo. © Getty
Werder Bremen fährt einen ruhigen Kurs – aber die können sich das auch erlauben bei der Mediensituation dort. © Getty
Die Bayern sind die Einzigen, die sich trauen zu sagen: Wir werden Meister! Deswegen werden sie es auch so oft. © Getty
Die gegnerischen Mannschaften sind immer doppelt motiviert, wenn es gegen den FC Bayern geht. © Getty
Das K.-o.-System im Europapokal war spannender als die Gruppenspiele in der Champions League. © Getty
Ich finde, alle Bundesliga-Spiele sollten wieder samstags um halb vier beginnen. © Getty
Ich schaue mir Fußballspiele im Fernsehen manchmal bewusst ohne Ton an, weil ich die Kommentatoren nicht ertrage. © Getty
Die Bundesliga-Schlusskonferenz im Radio bleibt unübertroffen. © Getty
Wenn man zu einem Fußballspiel gehen will, wo die Leute richtig nett sind, dann muss man zu St. Pauli gehen. © Getty
Wobei, die beste Stimmung ist unbestritten in Dortmund. © Getty
Bayer Leverkusen wird nie ein großes Finale gewinnen. © Getty
... und Michael Ballack auch nicht. © Getty
Mit Ballack wäre die WM 2010 nicht so gut gelaufen. © Getty
Es weckt nichts so viele Emotionen wie Fußball. © Getty
Natürlich ist mir klar, dass da einfach nur 22 Männer einem Ball hinterherrennen. © Getty
Mir ist unbegreiflich, wie man Schiedsrichter werden kann. © Getty
Wobei ich Respekt habe vor den Schiedsrichtern, die sich gegen verwöhnte Millionäre durchsetzen müssen. © dpa
Wenn Fußballer versuchen, sich schick anzuziehen, geht das immer schief. © dpa
Schade finde ich, dass es diese alten Trikots der Nationalmannschaft aus den 50er Jahren nicht mehr gibt. © Getty
Die Trikots sahen früher überhaupt besser aus. © Getty
Fußballkommentatoren sind schrecklich – bis auf Marcel Reif. © Getty
Ich gucke nie Fußball – außer bei der WM. © Getty
Deutschland ist und bleibt eine Turniermannschaft. © Getty
Meine Lieblingsmannschaft bei der WM kommt meistens aus Afrika. © Getty
Ich halte gerne zu sympathischen Verlierern. © Getty
Ich kann mit Patriotismus nicht viel anfangen, aber bei der WM halte ich natürlich zu Deutschland. © Getty
Franz Beckenbauer gelingt es spielend, sich im selben Satz zu widersprechen. © Getty
Trotzdem mag ich Beckenbauer. Es ist gar nicht selbstverständlich, dass er zu dem geworden ist, was er heute ist. © Getty
Von der WM in Südafrika werden vor allem die Vuvuzelas in Erinnerung bleiben – und Maradonas seltsamer Auftritt. © Getty
Ich finde es seltsam, dass es jedes Mal wieder Ärger mit den neuen WM-Bällen gibt. © Getty
Das ist Marketing, adidas braucht eben ein neues Produkt. © Getty
Was Fußball für eine Macht hat, ist unglaublich. © Getty
Man kann über die FIFA sagen, was man will: Sie hat sich für Afrika eingesetzt. © Getty

14 Monate nach ihrem erst in der Relegation knapp gescheiterten Anlauf auf die deutsche Eliteliga blieben die Schwaben um Torjäger Michael Thurk die ersten Verfolger von Spitzenreiter Hertha BSC, doch danach hatte es lange gar nicht ausgesehen. Ohne Durchschlagskraft nach vorne agierten die Hausherren, eigentlich spielten in der Augsburger Arena nur die Gäste.

Fast schon folgerichtig brachte Marc Hensel (52. Minute) den Aufsteiger in Front. Wenig später (64.) verhinderte nur Augsburgs Torhüter-Routinier Simon Jentzsch die Vorentscheidung. Im direkten Gegenzug war es dann soweit, der eingewechselte Nando Rafael (65.) traf zum bis dahin unverdienten Ausgleich. Fortan spielte nur noch Augsburg - und wurde durch den Siegtreffer von Jan-Ingwer Callsen-Bracker (71.) belohnt.

Glücklicher Erfolg? Unverdient? “Das Entscheidende ist in dieser Phase, dass man seine Spiele gewinnt“, erklärte Luhukay nachher erleichtert die Regeln im langen Aufstiegsrennen und wies auf das einzige Manko der Gäste hin: “Sie waren eine Stunde lang die absolut bessere Mannschaft. Aber sie haben eines vergessen: Mehr als nur ein Tor zu erzielen.“

So behielt Augsburg seinen zweiten Platz und steht nun schon seit dem 15. Spieltag auf einem der beiden Aufstiegsränge. Doch auch die unglücklich geschlagenen Gäste dürfen im Saison-Endspurt angesichts von nur vier Punkten Rückstand auf Augsburg weiter träumen. Wie hatte Aues Präsident Bernd Keller noch vor kurzem gesagt: “Die Bundesliga, das wäre wie ein schöner Ausflug nach Hawaii!“

dpa

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