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Bundestrainer

Löw zu Supercup-Finale mit Fans: «das falsche Signal»

Hält sich an die Hygiene-Regeln und trägt sogar am Steuer einen Nase-Mund-Schutz: Bundestrainer Joachim Löw im Rückspiegel seines Wagens. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
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Hält sich an die Hygiene-Regeln und trägt sogar am Steuer einen Nase-Mund-Schutz: Bundestrainer Joachim Löw im Rückspiegel seines Wagens. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Budapest (dpa) - Bundestrainer Joachim Löw hat kein Verständnis für die Ausrichtung des Supercup-Finales vor mehreren Tausend Zuschauern in Budapest.

«Ich halte es grundsätzlich ein bisschen für das falsche Signal, dass man da in einem Risikogebiet jetzt so viele Zuschauer zulässt», sagte der 60-Jährige zu RTL/ntv. Der FC Bayern spielt am Donnerstag (21.00/Sky und DAZN) in der ungarischen Hauptstadt, die zuletzt massiv steigende Coronafallzahlen zu verzeichnen hatte, gegen den Europa-League-Gewinner FC Sevilla.

Die Nationalmannschaft tritt in der Nations League am 10. Oktober in der Ukraine an - ein ebenfalls derzeit von den deutschen Behörden als Risikogebiet eingestuftes Land. «Natürlich geht man mit einem mulmigen Gefühl dahin», sagte Löw. Es werde aber alles getan, um «hoffentlich auch wieder gesund zurückzukommen».

Die DFB-Auswahl war mit zwei Unentschieden gegen Spanien und in der Schweiz in die neue Saison des Wettbewerbs gestartet. Vor der Reise in die Ukraine bestreitet die Nationalmannschaft in Köln ein Testspiel gegen die Türkei. An gleicher Stelle steht am 13. Oktober das Nations-League-Spiel gegen die Schweiz an. «Ziel ist es, sechs Punkte zu erreichen», sagte Löw mit Blick auf die beiden Pflichtspiele. «Der Start war für uns alle von den Ergebnissen her ein bisschen unglücklich.»

© dpa-infocom, dpa:200923-99-681567/2

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