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SpVgg Greuther Fürth

Leitl fordert nach Aufstieg starken Kader: „Müssen was tun“

Stefan Leitl
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Greuther Fürths Aufstiegstrainer: Stefan Leitl.

Fürth (dpa) - Nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga kommt auf die sportlich Verantwortlichen bei der SpVgg Greuther Fürth sehr viel Arbeit zu.

„Es ist kein Urlaub angesagt“, sagte Trainer Stefan Leitl insbesondere in Richtung Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi. Dieser muss nun einen Kader zusammenstellen, der wettbewerbsfähig ist.

Nach dem ersten Bundesliga-Aufstieg 2012 mussten die Franken nur ein Jahr später als klarer Tabellenletzter wieder runter in die 2. Liga. „Wir müssen etwas tun, um in der Bundesliga dann auch erfolgreich zu sein“, mahnte Leitl nach dem finalen 3:2 gegen Fortuna Düsseldorf am Pfingstsonntag mit Blick auf die auslaufenden Verträge der Topstürmer Branimir Hrgota (16 Saisontore) und Havard Nielsen (11). Man müsse versuchen, das Duo „zu halten“, erklärte Leitl.

In den Abwehrspielern David Raum (TSG 1899 Hoffenheim) und Paul Jaeckl (Union Berlin) sowie Mittelfeldspieler Sebastian Ernst (Hannover 96) haben die Franken bereits drei Stammkräfte verloren.

„Wir haben schon noch ein paar offene Themen“, sagte Leitl, dessen Vertrag bis 2023 läuft. Mit deutlich höheren TV-Einnahmen als Erstligist eröffnen sich den Fürther allerdings finanziell auch mehr Möglichkeiten. Trotzdem kündigte Manager Azzouzi an: „Wir werden trotzdem auch in der Bundesliga unseren Weg weitergehen und nichts Verrücktes machen.“ Die Franken setzen weiter auf junge Spieler.

Leitl bezeichnete den Aufstieg als „zwingend notwendig“ für den Verein, „um weiter zu wachsen“ und ihn „auf Jahre konkurrenzfähig zu machen“. Der Ex-Profi freut sich auf die neue Herausforderung, deren Dimension er so beschrieb: „Nächstes Jahr spielen wir gegen Bayern München.“ Der Abstiegskampf beginnt aber schon mit der Kaderplanung.

© dpa-infocom, dpa:210523-99-717582/2

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