Qualifikation für Europa gesichert

Lazio siegt mit Klose im Pokal

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Mit Miroslav Klose hat Lazio Rom den italienischen Pokal gewonnen und sich damit die Teilnahme an der Europa League gesichert

Rom - Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose hat mit Lazio Rom den italienischen Fußball-Pokal gewonnen. Die Hauptstädter bezwangen den Stadtrivalen AS Rom im Finale mit 1:0.

Damit qualifizierten sich die Römer doch noch für die Europa League. Senad Lulic erzielte in der 71. Minute den Siegtreffer und bescherte Klose den ersten Titel im Lazio-Trikot. In Deutschland hatte der 34-Jährige schon 2008 und 2010 mit Bayern München den nationalen Pokal geholt.

In einer ruppigen Begegnung blieben spielerische Höhepunkte lange Zeit Mangelware. Klose war noch einer der Aktivposten und hatte vor der Pause gleich zweimal die Führung auf dem Fuß: Zunächst traf der Angreifer aus spitzem Winkel nur das Außennetz (4. ), dann scheiterte er am glänzend reagierenden AS-Torhüter Bogdan Lobont (36.).

Als die von Francesco Totti angeführte Roma nach der Pause stärker wurde, sorgte Lulic für die kalte Dusche: Nach einer Hereingabe von Antonio Candreva musste der Bosnier den Ball am linken Pfosten nur noch einschieben, in einer hektischen Schlussphase brachte sein Team die Führung über die Zeit. Für Lazio war es der sechste Pokalsieg der Klubgeschichte, zuletzt hatte der Verein die Coppa Italia 2009 gewonnen.

Vor dem Spiel hatte die römische Polizei unweit des Olympiastadions mehrere Baseballschläger, Stöcke und Steine entdeckt. Die Gegenstände waren in Säcken unter einer Brücke versteckt und wurden beschlagnahmt, berichteten italienische Medien. 2000 Polizisten waren im Einsatz, um Krawalle wie beim Meisterschaftsspiel im April zu verhindern.

Polizeichef Giuseppe Pecoraro hatte aus Sicherheitsgründen die Begegnung auf 18 Uhr vorverlegt. Mehrere Lazio-Spieler waren vor dem Match bedroht worden. Nach Klubangaben hätten die Akteure Anrufe auf ihre privaten Telefonnummern erhalten, bei denen sie von Unbekannten bedroht und aufgefordert wurden, das Endspiel zu verlieren.

SID

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