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Nur kurze Feier für Löws Helden

Bloemfontein/Erasmia - Nach dem euphorisch gefeierten WM-Paukenschlag gestattete Joachim Löw seinen “England- Helden“ nur eine kurze Feier. Argentinien im Viertelfinale wird ein "hartes Programm".

Schon nach dem Rückflug vom Achtelfinal-Ort Bloemfontein nach Pretoria ließ der Bundestrainer den Blick schon einmal auf die kommende schwere Aufgabe schweifen, die Argentinien heißt. Nach der Landung erfuhren die Spieler um den neuen “deutschen Müller“ vom Viertelfinal-Gegner, der ihnen am Samstag in Kapstadt gegenüberstehen wird.

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“Argentinien ist eine Weltklassemannschaft. Erst England, jetzt Argentinien - wir haben ein hartes Programm“, erklärte Abwehrspieler Arne Friedrich, der auch gegen die Engländer seine starke WM-Form unterstrichen hatte. Vor allem in der kritischen Phase nach dem Anschluss und dem nicht gegebenen “Wembley-Tor“ der Engländer hatte das junge Team schon gegen die “Three Lions“ Kämpfer-Qualitäten bewiesen. Löw räumte zum Latten-Abpraller von Frank Lampard aber auch klar ein: “Ich habe im Fernsehen gesehen, dass der Ball hinter der Linie war. Das hätte man als Tor pfeifen müssen.“

Bilder vom Triumph gegen England

Deutschland - England: "Neues Wembley-Tor", mehr Bilder & Noten: Viermal 1!

Deutschland steht im Viertelfinale. Hier sehen Sie die Bilder vom Triumph über England - und des "neuen Wembley-Tores". © Getty
Eigentlich wollten die Engländer ja Angst und Schrecken verbreiten. © Getty
Doch daraus wurde nichts. © Getty
Legendär: die englischen Spielerfrauen wie Toni Poole, Gattin von John Terry © Getty
TV-Star Christine Bleakley ist die Freundin von Frank Lampard © Getty
Auch einige deutsche Spielerfrauen wie Piotr Trochowskis Melanie sind angereist © AP
DFB-Präsident Theo Zwanziger auf der Tribüne © Getty
Die deutschen Verantwortlichen Joachim Löw und Hansi Flick © Getty
Und die englischen: Fabio Capello ... © Getty
... nebst Assistent David Beckham © Getty
Noch ein hübsches Fan-Foto, und das Spiel kann losgehen! © Getty
Der Einschwör-Kreis vor Anpfiff. © Getty
Anpfiff! Jogi gleich unter Strom. © Getty
In der 20. Minute dürfen die Deutschen gleich jubeln. © Getty
Klose trifft! Ein langer Abschlag von Manuel Neuer landet beim Stürmer. Der setzt sich durch und hält den langen Fuß hin. © Getty
Drin! © Getty
Thomas Müller will mit Klose jubeln. © Getty
Doch der hat einen dringenden Termin. © Getty
Und zwar unten auf dem Rasen! © Getty
Fast genauso jubelte Klose schon beim Sieg gegen Australien. © Getty
Was für eine Befreiung! © Getty
Die Jubeltraube © Getty
In der 32. Minute setzt Podolski einen drauf und erzielt das 2:0. © Getty
Müller legt rüber zum Kölner, der zieht aus spitzem Winkel ab. © Getty
Drin! © Getty
2:0! © Getty
Da ist der Jubel riesig - und berechtigt. © Getty
Die 37. Minute: Upson erzielt den 1:2-Anschlusstreffer © AP
Doch das Tor ist fast eine Randnotiz gegen das, was danach kam. © AP
Über diese Szene diskutieren Fußball-Deutschland und Fußball-England: In der 38. Minute kommt es zur Neuauflage des Wembley-Tors. © Getty
Ein Lampard-Schuss prallt gegen die Unterkante der Latte, von dort klar INS Tor, doch der Schiedsrichter Jorge Larrionda verweigert dem Treffer die Anerkennung © dpa
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © dpa
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © AP
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © AP
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © Getty
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © dpa
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © Getty
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © AP
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © Getty
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © dpa
Hier sehen Sie das Nicht-Tor, das eigentlich ein Tor war, im Daumenkino. © dpa
Kein Tor, findet Linienrichter Mauricio Espinosa © Getty
Frank Lampard hat den Ball wohl im Tor gesehen © Getty
Wayne Rooney hat den Ball im Tor gesehen © Getty
Fabio Capello hat den Ball wohl im Tor gesehen. © Getty
David Beckham hat den Ball wohl im Tor gesehen. © Getty
Nur der Schiedsrichter halt nicht. © Getty
Mit dem Stand von 2:1 ging's dann ab in die Halbzeit. © Getty
Und dann kam Thomas Müller mit einem tollen Doppelschlag. © AP
67. Minute: Der Youngster schließt einen Konter perfekt ab. © AP
Und dann geht's am zum Jubel! © AP
3:1! © AP
Doch Müller hatte nicht genug. © AP
70. Minute: Wieder Müller! © AP
Özil sprintet die Seitenlinie entlang und flankt im richtigen Moment auf Müller, der wie im Schlaf vollstreckt. © AP
4:1 - die Sache ist durch © AP
Das weiß auch Thomas Müller © AP
Riesig war die Erleichterung bei ihm und seinen Kollegen Khedira ... © AP
... und Klose. © AP
Die Engländer können nur noch den Ball aus dem Netz holen - und scheitern beim eher halbherzigen Versuch, noch drei Tore in 20 Minuten zu schießen. Das 4:1 ist auch der Endstand. © AP
Hier sehen Sie noch ein paar enttäuschte englische Gesichter, die den meisten deutschen Fußball-Fans gefalle dürften © Getty
Wayne Rooney © Getty
Wayne Rooney © Getty
Jermain Defoe © Getty
Steven Gerrard © AP
So sehen Sieger aus! © AP
Schalala la la! © AP
Jungs, wir sind stolz auf euch! Und nun die Einzelkritik! © dpa
Manuel Neuer: Teilweise mit einem Titanen-Auftritt! Klärte überragend gegen Lampard, hatte zehn Minuten vor Schluss bei Gerrards Schuss noch die Finger dran. Und: Holte sich den ersten Scorer-Punkt für einen Torwart bei der WM! Sein Abschlag segelte bis zu Klose, der zur Führung traf. Dann segelte aber Neuer selbst am Ball vorbei. Der 22-jährige Schalker sah bei Upsons Kopfballtreffer ganz schlecht aus. Auch bei Lampards Freistoß-Hammer in der zweiten Halbzeit zu nachlässig. Was soll‘s: Weiter, immer weiter! Note 2 © Getty
Philipp Lahm: That‘s a Captain! Ganz starker Auftritt des Bayern-Stars. Die rechte Seite war dicht wie die Bank von England. Technisch ausgezeichnet, behielt in jeder Situation den Überblick. Ganz stark: Seine Rettungsaktion in der ersten Halbzeit auf der Torlinie. Note 2 © Getty
Per Mertesacker: Abräumer mit Eisenfuß. Hatte gegen England seinen bisher besten WM-Auftritt. Am Boden ordentlich, im Luftkampf stark. Nur die Spieleröffnung, die hat der Bremer ganz sicher nicht erfunden. Sein Motto: Weg mit der Kugel – so weit wie möglich… Note 3 © Getty
Arne Friedrich: Friedrich der Große! Rooney? Wer ist Rooney? Der Berliner räumte gegen den Top-Stürmer gnadenlos ab, verlor kaum einen Zweikampf. Auch in der Luft ganz sicher. Im zweiten Durchgang früh gelbverwarnt, trotzdem mit Risiko und vollem Einsatz dabei. Note 1 © Getty
Jerome Boateng: Erhielt erneut den Vorzug vor Badstuber. Zur neuen Saison wechselt der 21-Jährige zu Manchester City. Gestern konnte er schon einige der künftigen Premier-League-Kollegen beobachten – trotzdem hätte er beim 1:2 ruhig mit in den Zweikampf gehen dürfen. Blieb einfach stehen, als sich Upson hoch schraubte. Zu wacklig. Im Viertelfinale droht nun Messi – da muss sich Löw etwas einfallen lassen! Note 4 © Getty
Bastian Schweinsteiger: In Bloemfontein wurde aus dem ehemaligen Schweini endgültig ein echter Mann, der Herr Schweinsteiger. Endlich bewies er in einem großen Spiel seine Klasse! Immer anspielbar, aggressiv im Zweikampf, starke Bälle in die Spitze – wie das traumhaft verzögerte Zuspiel vor dem 3:1. Für unser Team war es unglaublich wichtig, dass er rechtzeitig fit wurde. Note 1 © Getty
Sami Khedira: Der deutsche Mittelblock! Der Stuttgarter half zur Not in der Innenverteidigung aus, räumte vor der Abwehr ab. Schnörkellos, aber sicher. Note 2 © Getty
Thomas Müller: Es kracht wieder bei Bomber Müller! Eine Vorlage, zwei eiskalte Treffer. Dieser Mann ist Wahnsinn – und erst 20. Der Youngster bewies gegen England, dass er auch die Abwehrreihen großer Mannschaften aufmischen kann. Harmonierte ausgezeichnet mit Klose. Note 1 © Getty
ab 71. Trochowski: ohne Bewertung © Getty
Mesut Özil: Dieser Zauberfuß macht Spaß. Initiierte immer wieder die Angriffe des DFB-Teams – gerne auch mit der Hacke. Vor dem Tor mit den gewohnten Problemen, ansonsten unverzichtbar. Legte das 4:1 klasse auf. Note 2 © Getty
ab 83. Kießling: ohne Bewertung © Getty
Lukas Podolski: Peng-Peng-Poldi. Lukas ließ es krachen. Nach den schwachen Spielen gegen Serbien und Ghana zeigte der Kölner wieder Torgefährlichkeit – und netzte aus spitzem Winkel ein. Nach hinten bemüht wie selten. Note 2 © Getty
Miroslav Klose: Der Bomber von Bloemfontein! Von der ersten Sekunde an präsentierte sich der Bayern-Stürmer voll auf der Höhe. In Spielen wie gegen England zeigt sich Weltklasse – und Klose stellt unter Beweis, dass er sie besitzt. Torriecher beim 1:0 (sein 50. für Deutschland!), Traumpass vor dem 2:0. Das macht Spaß! Note 1 © Getty
ab 71.: Gomez: ohne Bewertung © Getty

“Es ist ein Gesamtbild, das wir hier abgeben, und ein Gesamterfolg. Und Jogi gibt die Richtung vor“, nannte Teammanager Oliver Bierhoff einen Hauptgrund für das große WM-Ausrufezeichen, das Löws “Boy Group“ gegen die am Ende zahnlosen “Three Lions“ gesetzt hatte. In der Defensive konzentrierter als in der Gruppenphase, offensiv mit großen Möglichkeiten - “die Mannschaft hat aus dem Ghana-Spiel gelernt. Nach vorne hat sie gegen die Engländer fast jede Möglichkeit genutzt“, erklärte der DFB-Chefcoach.

Im WM-Stammquartier durften die Spieler nach der Rückkehr von einem denkwürdigen Match “nochmal anstoßen“, wie Kapitän Philipp Lahm sagte: “Wir wissen, dass mit dieser Mannschaft sehr viel möglich ist. Wir können Stiche nach vorne setzen.“ Doch Lahm wies bei allem Jubel und aller Begeisterung über die Generation der Özil, Müller und Khedira auch darauf hin, “dass die Mannschaft noch immer in der Entwicklung ist“. Von einer Favoritenrolle auf den WM-Titel wollte Löw auch deshalb noch nichts wissen.

Pressestimmen: "Du bist ein nutzloser Referee"

Pressestimmen: Die Welt feiert Deutschland - nur England zürnt 

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Die englische "Sun" fordert am Tag nach dem Scheitern Englands den Kopf des Trainers: "Zeit zu gehen, Fabio. Scher Dich raus - und nimm Deine Spieler mit", schreibt das Boulevard-Blatt. Wir fassen die Presse-Reaktionen vom Tag danach zusammen: © Screenshot
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The Times (England): "England draußen. Capello beschuldigt die Schiedsrichter" © Screenshot
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Mirror: "FABIGO! Capello sollte nach Englands Demütigung einpacken" © Screenshot
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Daily Mail: "'Oh, mein Gott!' Was der uruguayische Schiedsrichter sagte, als er seinen WM-Bock im Fernsehen sah" © Screenshot
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The Star (Südafrika): “Teutonic supersonic - Müller war brillant, Rooney enttäuschend, als Deutschland England skrupellos die schlimmste WM- Niederlage verpasste.“ © AP
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Guardian (England): "Echos von '66 - jetzt ist Schluss für Englands Goldene Generation" © AP
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Standaard (Belgien): "Der Bock von Bloemfontein" © AP
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Algemeen Dagblad (Niederlande): "Deutschland kriegt Revanche für Wembley 1966" © AP
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Corriere dello Sport: "Die Deutschland-Show: Was für ein Pokerspiel! Capello zu Hause im Zorn empfangen" © AP
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Gazzetta dello Sport: "Super-Deutschland im Viertelfinale" © AP
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Irishtimes.com (Irland): "Skrupellose Deutsche decken Englands Schwächen auf" © AP
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Foxsports.com (USA): "Deutschland vernichtet England und ist weiter" © AP
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LATimes.com (USA): "Keine Frage: England hat seine Niederlage gegen Deutschland verdient" © AP
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NYTimes.com (USA): "Deutschland und der Schiedsrichter hinterlassen England sprachlos" © AP
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Soccernet.com (USA): "Deutschlands jüngster WM-Sieg über England wird nicht für seine brillanten Tore in Erinnerung bleiben, sondern für eines, das nicht gezählt hat." © AP
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Spox.com © Screenshot
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Blick.ch: Die Schweizer befragen ihren Ex-Top-Schiri Urs Meier zum Mega-Bock von Schiri Larrionda © Screenshot
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Express.de © Screenshot
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FAZ.net © Screenshot
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Krone.at (Österreich) © Screenshot
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Hamburger Morgenpost © Screenshot
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Sport1.de © Screenshot
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Der Standard (Österreich) © Screenshot
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Sueddeutsche.de © Screenshot
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Welt © Screenshot
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Bild.de © Screenshot
RDS (Kanada): "Videobeweis 2, FIFA 0" (auch bezugnehmend auf die Fehlentscheidung im Argentinien-Spiel) © AP
El Mundo Deportivo: "Deutschland zermalmt England" © dpa
AS: "Espinosas Rache für 66" (Mauricio Espinosa war der uruguayische Linienrichter, Anm. d. Red.) © AP
Diaro De Cuyo (Argentinien): "Ein unbezahlbarer Sieg" © dpa
Kicker: "Das war SUPER - Was für ein Spiel, was für ein Sieg. Deutschland feiert das 4:1 und träumt vom Titel" © dpa
TF1: "Die Engländer bekommen noch Paranoia. Es ist nicht das erste Mal, dass England bei einer WM nach einem kolossalen Schiedsrichter-Fehler ausscheidet." © dpa
20minutes.fr: "Die Engländer auf ganzer Linie reingelegt" © AP
Le Monde: "Deutschland züchtigt England" © dpa
Le Parisien: "Deutschland hatte keine Hilfe vom Schiedsrichter nötig" © dpa
France Football: "Deutschland gnadenlos" © dpa
L'Équipe: "Deutschland bewahrt die Legende" © dpa
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Fanatik (Türkei): “Die Panzer zerquetschten England und sind weiter. Mit Klose, Müller und Podolski hat Deutschland England ausgelöscht.“ © AP
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Hürriyet (Türkei): “1966 eine Ausrede - Deutschland großartig. Der Schiedsrichter aus Uruguay hat dieses Tor nicht gegeben und damit seine Unterschrift unter einen großen Skandal gesetzt.“ © AP
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Sport Express (Russland): “Deutschland spielte besser, England spielte überhaupt nicht. Eine Freude zuzuschauen! Die goldene Generation der Engländer wurde von den Jungen (Deutschen) erniedrigt.... Der (Wembley-)Treffer von (Geoff) Hurst bleibt weiter diskussionswürdig - aber hier war alles klar. Es ist einer der größten Skandale in der Geschichte der FIFA.“ © AP
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Gulf Daily News (Bahrain): “Blitzkrieg!“ © AP
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Monitor (Bulgarien): “Deutschland zertrampelte England mit 4:1. Sie (die Schiedsrichter) revanchierten sich bei der (deutschen) Mannschaft für 1966, indem sie ein reguläres Tor von Lampard nicht anerkannten. Deutschland setzte die Tradition fort, die “Drei Löwen“ auszuschalten, wenn es sie bei großen Spielen trifft. Im Stadion von Bloemfontein erschien auch das Gespenst von 1966 - dieses Mal wurden aber die Engländer benachteiligt.“ © AP
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Trud (Bulgarien): “Deutschland und Schiedsrichter brachten England zum Weinen. Ein solches Fußball-Bombardement hatte die Insel nicht erwartet.“ © AP
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24 Tschassa (Bulgarien): “Das Schicksal rächte sich an England.“ © AP
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Standart (Bulgarien): “Deutschland rächte sich für Wembley. Blinder Schiedsrichter und schwache Abwehr warfen die Engländer aus der Weltmeisterschaft.“ © AP
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Dnewnik (Bulgarien): “Deutschland zerschlug das beraubte England.“ © AP
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Hindustan Times (Indien): “1, 2, 3, 4... Deutschland weist England die Tür“ © AP
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The Times of India (Indien): “Deutschland zerlegt England mit 4:1, nachdem der Schiedsrichter Lampards Treffer verweigert. Müllers Schüsse töten die Löwen.“ © AP
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The Asian Age (Indien): “Die deutsche Maschine rollt weiter - Ein feuriger Müller triff zweimal, als die Deutschen die Löwen überwältigen“ © AP
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The Indian Express (Indien): “England lässt vier Tore zu und klagt über ein verweigertes, als Gerrard & Co nach ihrer schlimmsten Niederlage bei einer Weltmeisterschaft ausscheiden.“ © AP
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The Herald (Südafrika): “Deutschlands Kids haben Englands alte Garde weggefegt - Deutschlands Wunderkinder waren für Englands alte Männer einfach zu viel!“ © AP
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Sowetan (Südafrika): “Geblitzt durch die Wunderkinder! Deutsche Präzision hat Englands WM-Hoffnungen unter einer 4:1-Schlappe begraben.“ © AP
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The Citizen (Südafrika): “Wunderbar! Die Deutschen rollen wie eine Dampfwalze über das glücklose England.“ © AP
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Business Day (Südafrika): “Zeitgeist: Deutsche kippen England aus der WM - Deutschland zerreißt England in Stücke.“ © AP
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Sun (Südafrika): “England zerschmettert.“ © AP
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Nikkan Sports (Japan): “England erleidet Fehlentscheidung und verließ zu früh die Weltmeisterschaft.“ © AP
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Sports Hochi (Japan): “Mit vier Toren zerschmetterte Deutschland England!“ © AP
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Yomiuri Shimbun (Japan): “Das Vaterland des Fußballs war weder in Angriff noch in Verteidigung fit. Natürlich war es ein Pech, aber mit der katastrophalen Verteidigung, die eigentlich die Stärke von England war, ist die Weltmeisterschaft nach 44 Jahren sowieso ein ferner Traum gewesen.“ © AP
Pressestimmen
Jediot Achronot (Israel): “Wer in England dieses (nicht gegebene) Tor als Ausrede oder Trost benutzen will, betrügt sich selbst. Das Fußball- Mutterland hat die beste Liga der Welt, aber eine alte, langweilige, ziellose, planlose, unintelligente WM-Mannschaft ohne echte Verteidigung. Die Abwehr hatte mehr Löcher als Schweizerkäse.“ © AP
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Basler Zeitung (Schweiz): “Deutschland zündet den Funken. Das Schicksal schlägt zurück. England schäumt über das Tor, das nicht anerkannt wurde. Bereits in der ersten halben Stunde hatte das Team von Jogi Löw wie aus einem Guss gespielt... es kreierte jenes Spiel, das an dieser WM so ersehnt wurde: Spielklasse, Dramatik und Emotionen machten die Partie zum Erweckungserlebnis.“ © AP
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Tages-Anzeiger (Schweiz): “Die Engländer fühlten sich zu Recht betrogen, die Deutschen aber steigerten sich in einen Spielrausch und gewannen nach einer beeindruckenden Darbietung 4:1.“ © AP
Pressestimmen
Neue Zürcher Zeitung (Schweiz): “Ein Match für die Geschichtsbücher. England war das unterlegene Team, das mit seinem immensen Erfahrungsschatz nichts anzufangen wusste gegen die deutschen Youngster, die in nahezu jeder Phase des Spiels die Behäbigkeit des englischen Schwergewichts entblößten. Die deutsche Darbietung war getragen von Klasse, Spielwitz und Effizienz.“ © AP
Pressestimmen
El País (Spanien): “Löws Mannschaft hat England überrollt. Der Fußball ist eine Metapher des Lebens. Als Beispiel diente Deutschland, das 44 Jahre danach Revanche genommen hat. Ausdauer hat den Deutschen noch nie gefehlt. Und nun hat der Fußball ihnen zurückgegeben, was er ihnen an jenem 30. Juli 1966 genommen hatte. Es war ein Wink des Schicksals, eine filmreife Revanche. Die Inkompetenz der Schiedsrichter hat sich indes verewigt.“ © AP
Pressestimmen
El Mundo (Spanien): “Es war die süße Rache der besten Mannschaft. Deutschland hat England verdient besiegt und im bislang besten Spiel der WM eine Fußball-Lektion erteilt. Nach drei bleiernen Wochen haben die deutsche Nationalelf und ein Typ namens Müller die WM endlich groß gemacht.“ © AP
Pressestimmen
Marca (Spanien): “Lampards nicht gewertetes Tor kann der Mannschaft Capellos nicht als Alibi dienen. Die deutsche Nationalelf ist stark überlegen und besitzt sowohl eine großartige Abwehr als auch ein großartiges Konterspiel. So oder so hat Deutschland den Sieg verdient gehabt. Im Angriff hat Deutschland Dynamit. Zweifel lässt nur der Torwart aufkommen.“ © AP
Pressestimmen
Sport (Spanien): “Deutschland hat England erniedrigt. Das tolle Spiel Deutschlands und der schwere Fehler des Schiedsrichters haben der englischen Nationalelf einen Schlag noch ungeahnten Ausmaßes versetzt.“ © AP
Pressestimmen
Gazeta Wyborcza (Polen): “England kaputt. Deutschland hat den englischen Löwen gezähmt. Schändliche Niederlage des großen Trainers Fabio Capello, das schlechteste Spiel von Wayne Rooney, schreiende Ungerechtigkeit, als der Schiedsrichter das reguläre Tor in einem Schlüsselmoment nicht anerkannte. Doch niemand zweifelt, dass die junge deutsche Mannschaft den Aufstieg ins Viertelfinale verdient hat.“ © AP
Pressestimmen
La Repubblica (Italien): “Endstation für König Fabio: Capello muss von Deutschland eine historische Demütigung hinnehmen.“ © AP
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Kurier (Österreich): “Torraub und Torrausch. Deutschland kickt England mit 4:1 aus der WM und profitiert von einem skandalösen Referee-Fehler.“ © AP
Pressestimmen
de Volkskrant (Niederlande): “Die Rache für die WM von 1966. Nach ihrer größten Niederlage bei einer Endrunde tun die Briten gut daran, sich nicht wie ihr italienischer Trainer Capello hinter einer schändlichen Entscheidung des Schiedsrichters Larrionda aus Uruguay und seiner kurzsichtigen Assistenten zu verstecken.“ © AP
Pressestimmen
De Telegraaf (Niederlande): “England bestohlen. Die WM 2010 hat ihren ersten unvergesslichen Wettkampf erlebt. Deutschland ist ins Viertelfinale gekommen nachdem es England in einem spektakulären Duell kinderleicht aus dem Weg geräumt hat.“ © AP
Pressestimmen
Trouw (Niederlande): “Deutschland bekommt Revanche für 1966. England hat jedes Recht, sich bestohlen zu fühlen.“ © AP
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Het Laatste Nieuws (Belgien): “Deutsche Rache nach größtem Schnitzer in der WM-Geschichte. Die Deutschen waren sicher das bessere Team, dennoch kann sich England zu Recht bestohlen fühlen.“ © AP
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Le Soir (Belgien): “Deutschland und der Schiedsrichter eliminieren England.“ © AP
Pressestimmen
De Morgen (Belgien): “Dass die Deutschen verdient ins Viertelfinale einziehen, sollten wir nicht bestreiten. Die Mannschaft war einfach schneller.“ © AP
Direkt nach dem Spiel überwog in England der Schock, während die deutschen Medien in kollektiven Jubel ausbrachen. Die ersten Pressestimmen vom Sonntag:"GEMÜLLERT - Englands schändliche Kapitulation", schreibt "News Of The World"
Weitere Schlagzeile der "Sun": "Franks for nothing", eine Kombination aus Frank Lampards Namen und "Thanks for nothing"
Der “Mirror“ vermeldete erschüttert: “England kracht raus. Three Lions von Deutschland gemüllert - und vom Referee.“
"Deutschland setzt trostlose Engländer außer Gefecht", so die BBC.
“Ein trostloses England erleidet WM-Herzschmerz“, meinte der “Independent“. © Getty
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Österreich: Krone.at
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Schweiz: Blick.ch
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Spox.com
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Sport1.de
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Sportbild.de
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Hamburger Morgenpost
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kicker.de
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Express.de
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Bild.de
“Du bist ein nutzloser Referee“, titelte das Boulevardblatt “The Sun“ am Sonntag auf seiner Homepage. © Getty
“England wird von Deutschland bei der WM gedemütigt (mit viel Hilfe vom Schiedsrichter aus Uruguay)“, klagte die “Daily Mail“. Illustriert wurde der Frust im Fußball-Mutterland mit großen Fotos vom hinter der Linie des deutschen Tores aufprallenden Ball. © Getty
Von einer “Fan-Wut wegen des Tor-Fehlers“ wusste die “Times“ zu berichten. © Getty
Der “Mirror“ vermeldete erschüttert: “England kracht raus. Three Lions von Deutschland gemüllert - und vom Referee.“ © Getty
Der “Guardian“ machte die “schreckliche Schwäche der englischen Verteidigung“ für die Schlappe verantwortlich. © Getty
Am Ende nahm es dann sogar die “Daily Mail“ mit dem typisch englischen Humor. Angesichts des hochsommerlichen Wetters in der Heimat hieß das Motto: “Wenigstens scheint die Sonne“. © Getty

“Wir werden jetzt gut regenerieren, gut schlafen, gut essen - und uns dann auf den nächsten Gegner vorbereiten“, fasste Lukas Podolski das Sofortprogramm nach der Viertelfinal-Qualifikation zusammen. Im Free State Stadium von Bloemfontein hatte der Kölner (32. Minute) neben Miroslav Klose (20.) und dem unglaublichen Youngster Thomas Müller (67./70.) vor 40 510 Zuschauern die deutschen Tore erzielt. “Die Gegner werden nicht einfacher“, warnte jedoch der Mann mit dem legendären deutschen Fußballer-Namen Müller. Gerd Müller hält als “Bomber der Nation“ mit 68 Treffern in 62 Länderspielen noch immer mit Abstand den DFB-Tore-Rekord.

Müller sieht nach den kräfteraubenden 90 Minuten gegen England in der nun längeren Pause einen Vorteil: “Wir können jetzt fünf Tage regenerieren und uns super auf Argentinien vorbereiten.“ Schon jetzt hat es Bundestrainer Löw geschafft, aus einer Mischung aus turnierunerfahrenen und schon gestählten Spielern eine Einheit zu formen, der die Sympathien der Nation förmlich zufliegen. “Taktisch hervorragend, aggressiv, schnell nach vorn“, fasste Löw die deutschen Vorteile gegen England zusammen. “Ich spüre bei den Spielern die Überzeugung und den Mut.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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