Kunstschütze spricht über sein 60-Meter-Tor

+
Michael Stahl dreht zum Jubeln ab

Koblenz - Kunstschütze Michael Stahl dürfte nach seinem Traumtor beim 2:1-DFB-Pokal-Erfolg der TuS Koblenz gegen  Hertha BSC Berlin kein Auge zubekommen haben.

Das YouTube-Video


Aus rund 60 Metern hatte der 23-Jährige am Dienstagabend in der 60. Minute zum 1:0 getroffen. “Der Trainer hat gesagt, ich solle einfach mal draufhalten. Das habe ich gemacht“, sagte der Held des Abends schmunzelnd.

Hertha-Torwart Marco Sejna konnte der Bogenlampe des Mittelfeldspielers nur noch staunend hinterherschauen. “Natürlich sehe ich da als Torhüter doof aus, auch wenn man eigentlich gegen solche Schüsse nichts machen kann.“ Während die Berliner frustriert die Heimreise antraten, tanzten und sangen die Koblenzer Spieler in der Kabine. Im Mittelpunkt der Ovationen: Weitschütze Stahl. “Er hat ein sensationelles Spiel gemacht“, lobte Trainer Petrik Sander.


Die verrücktesten Fußballer-Verletzungen

Srec

Nur einer war ein bisschen böse auf den Matchwinner. “Jetzt muss ich die für den 19. Dezember geplante Weihnachtsfeier verlegen“, sagte TuS-Manager Wolfgang Loos. “Doch das mache ich natürlich gerne“, sagte Loos angesichts der Zusatzeinnahmen mit einem Grinsen im Gesicht. Das Achtelfinale findet am 21./22. Dezember statt.

dpa

Kommentare