Krawalle in Barcelona nach Champions-League-Triumph

+
Nach dem Triumph des FC Barcelona beim Champions-League-Finale in London ist es am frühen Sonntagmorgen in der katalanischen Hauptstadt zu schweren Krawallen gekommen.

Barcelona - Nach dem Triumph des FC Barcelona beim Champions-League-Finale in London ist es am frühen Sonntagmorgen in der katalanischen Hauptstadt zu schweren Krawallen gekommen.

Lesen Sie auch:

Barcelona gewinnt die Champions League

Mindestens 89 Menschen seien bei den Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Jugendlichen verletzt worden, berichteten spanische Medien in der Nacht. Unter den Verletzten seien auch 18 Polizisten. Dutzende Menschen seien festgenommen worden. Insgesamt hätten in Barcelona rund 50 000 Fans den 3:1 (1:1)-Sieg des spanischen Fußball-Meister gegen Manchester United im Londoner Wembley-Stadion gefeiert.

Nach CL-Triumph: Ausschreitungen in Barcelona

Nach CL-Triumph: Ausschreitungen in Barcelona

Die Krawalle hätten begonnen, als eine Gruppe Jugendlicher angefangen habe, Flaschen und andere Gegenstände auf Polizisten zu werfen. Die Auseinandersetzungen hätten mindestens zwei Stunden gedauert. Die Polizei habe auch Gummigeschosse gegen die Randalierer eingesetzt. Bis etwa 5.30 Uhr habe eine kleine Gruppe von etwa 20 Hooligans die Polizei weiter provoziert. 

Guardiola bleibt noch ein Jahr bei Barca

Josep Guardiola bleibt unterdessen nach dem Champions-League-Triumph gegen Manchester United (3:1) in Wembley noch ein weiteres Jahr Trainer beim FC Barcelona. Im Vorfeld der Partie war spekuliert worden, dass sich der 40-Jährige nach einem erneuten Triumph im wichtigsten Pokalwettbewerb für Vereinsmannschaften mangels offener Ziele nach einer neuen Aufgabe umsehen würde. Die Qualität von Spielern wie Xavi, Iniesta und Messi, der zum Mann des Spiels gewählt worden war, hätten ihn überzeugt, zu bleiben. “Meine Zukunft wäre sehr hart. Ich wäre bei einem anderen Klub mit anderen Spielern. Ich würde immer denken: „Wo sind diese Spieler?„ Jetzt glaube ich, ich habe noch einiges hier zu tun“, sagte er.

dpa/dapd

Zurück zur Übersicht: Fußball

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT